#68 Von der Erschöpfung zur inneren Kraft: Annas Weg mit Coaching & Hypnose

Shownotes

Bei der Fortsetzung unserer Podcast-Reise nimmt uns meine wunderbare Klientin Anna ein Stück mit auf Ihre Reise von der tiefen Erschöpfung zurück zu sich selbst und in ihre innere Kraft.

Vollkommen ehrlich und authentisch erzählt uns Anna von einer Phase in ihrem Leben, in der Stress, Erschöpfung und Zweifel sich im Wechsel die Klinke in die Hand drückten, irgendwann alles zusammenkam und sie dies über Monate kaum greifen konnte. Erst der Hinweis in einem privaten Gespräch auf die Gefahr ein mögliches Burnout sollte für Anna zum Wendepunkt werden.

Wir sprechen darüber, warum wir oft gerade dann aufhören, uns Gutes zu tun, wenn wir es am dringendsten brauchen. Warum Optimierung, Disziplin und noch mehr „Tun“ uns in solchen Phasen nicht retten sondern häufig noch tiefer in die Erschöpfung führen und warum der innere Widerstand gegen das, was ist, den inneren Druck und somit die Erschöpfung häufig noch verstärkt.

Anna teilt mit uns, wie sich ihr innerer Antreiber, ihr hoher Anspruch an sich selbst und ein immer selbstkritischer werdender innerer Dialog auf ihr Erleben ausgewirkt haben und warum ihr Umfeld lange kaum etwas davon mitbekommen hat.

Gleichzeitig geht es um: Die Entscheidung, sich nicht länger selbst zu übergehen. Die Erkenntnis, dass Selbstfürsorge kein weiteres To-do ist. Und der Moment, in dem sich Annas Perspektive durch eine einzige Frage grundlegend verändert hat.

Wir erfahren von Anna, wie sie im Wolkenpusterei-Coaching ihre Selbstwirksamkeit wiedergefunden hat, welchen Umgang sie heute mit ihren Gefühlen hat und wie sie sich heute erlaubt, ihr Leben mehr an ihren Bedürfnissen auszurichten statt an äußeren Erwartungen.

Du erfährst unter anderem: – warum Tools die uns eigentlich entspannen bei Stress und Erschöpfung auch mal versagen können. – wie du erste Anzeichen von Erschöpfung früher erkennen kannst. – warum dein Wert nichts mit deiner Leistung zu tun hat. – welche eine Frage dich im Alltag zurück in deine innere Kraft bringen kann. – warum deine Muster Teil des Problems und gleichzeitig der Schlüssel zur Veränderung sein können. – warum manche Informationen Zeit brauchen um auch im Herzen anzukommen – welche wundervolle Erkenntnis Anna aus unserer gemeinsamen Coaching-Reise mitgenommen hat und wie sie diese heute in ihrem Leben umsetzt.

Diese Episode ist eine Einladung, dir mit Freundlichkeit und Milde zu begegnen und für dich und deine Bedürfnisse loszugehen. Du bist so wichtig.

Und du musst da nicht alleine durch. Du darfst dir Unterstützung holen, auf deine Weise.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Hören und viele wertvolle Erkenntnisse mit dieser Folge.

🌱 Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du weitere Impulse auf meiner Website. Sei gut zu dir!

Alles Liebe

Deine Nicole

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Werde aktiver Teil des Podcast und sende mir deine Coaching-Frage(n) an die info@wolkenpusterei.de oder auf Instagram per DM an @wolkenpusterei, auf Facebook oder LinkedIn. Was raubt dir gerade Energie? Welche Herausforderung begleitet dich? Welches Stressmuster zeigt sich immer wieder? Schreibe mir deine Frage so gerne, vielleicht wird sie Teil einer der nächsten Folgen.

Alle eingesendeten Fragen gelangen in einen Lostopf aus dem ich in den Q&A Sonderfolgen (erscheinen am 14.05.26 und zunächst 28.05.26) eine Frage ziehe und mit dir mit meiner ganzen Expertise und noch mehr Herz beantworte.

1:1 Coaching-Angebote für deine innere Kraft - du hast die Wahl: https://wolkenpusterei.de/angebote/

Dein kostenloses und unverbindliches Strategiegespräch mit mir https://wolkenpusterei.tucalendi.com/kennenlernen/kennenlernen-

Hinweis: Die bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keinen Ersatz für medizinische und therapeutische Beratung dar.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hey und herzlich willkommen im Podcast der Wolkenpusterei.

00:00:04: Deinem Podcast für die mentale und emotionale Kraft!

00:00:08: Ich bin Nicole, dein Coach für die innere Kraft – und es ist mir heute eine so große Freude mit dir ein kraftvolles, inspirierendes und absolut mutmachendes Gespräch teilen zu dürfen dass ich mit meiner wunderbaren Coaching-Clientin Anna geführt habe.

00:00:26: Anna nimmt uns ein Stück mit auf ihre persönliche Reise, die sie zunächst mitten in die Erschöpfung hineinführte.

00:00:34: Durch den Coaching-Prozess, auf dem ich Sie mit meiner ganzen Expertise Herzblut um meinem vollen Coaching und Hypnose Handwerkskoffer maximal unterstützen und begleiten durfte – und von dort aus zurück in Ihre innere Kraft!

00:00:49: Wir erfahren, warum Anna auch Monate nach Beendigung ihrer Wolkenpusterei Coaching-Reise noch von dieser profitiert und wie sie dadurch ihre Selbstwirksamkeit zurückfand.

00:01:01: Zudem teilt Anna mit uns, warum es ganze fünf Monate dauerte

00:01:06: bis

00:01:07: ihr die Erschöpfung so wirklich bewusst wurde.

00:01:10: Welche vergeblichen Optimierungsversuche Anna unternommen hat um endlich den Weg aus der Erschöfffung zu finden?

00:01:18: Die ihr am Ende aber doch mehr Druck und weitere Erschöpfung bescherten, und welche Freiheit sich Anna nach unserer gemeinsamen Coaching-Reise selbst geschenkt hat uns so ihr Leben nach ihren Bedürfnissen gestaltet.

00:01:33: Wenn du also wissen möchtest, wie Anna mit Unterstützung des ganzheitlichen und individuellen eins zu eins Wolken-Pusterei Coaching-Programms Powerful den Weg aus der tiefen Erschöpfung zurück in ihre innere Kraft gefunden hat.

00:01:48: Und welchen positiven Einfluss dies auch Monate danach noch auf Anna hat?

00:01:53: Dann lass uns jetzt unsere Podcastreihe sofort setzen!

00:01:57: Ich freue mich sehr darauf.

00:01:58: – let's go.

00:02:12: Heute zu Gast im Wolkenpusterei-Podcast habe ich die wundervolle Anna eingeladen.

00:02:18: Ich durfte Anna eine Weile auf ihrem so spannenden Weg begleiten und freue mich total, dass sie sich hier heute die Zeit nimmt um von dieser gemeinsamen Bacheise ein bisschen was zu teilen.

00:02:30: Und ja herzlich willkommen liebe Anna!

00:02:32: So schön das du im Wolke Pusterei Podcast bist.

00:02:35: Ja vielen Dank lieber Nicole und ich freue mich, dass ich hier sein darf.

00:02:40: Anna, wo erreichen will ich gerade?

00:02:42: Wie geht's dir heute?

00:02:43: Hol uns mal ab!

00:02:45: Ja.

00:02:46: Ihr erreicht mich kurz vor den Osterferien in meinem Bundesland.

00:02:52: Ich habe heute meinen letzten Arbeitstag gehabt und... Ich freue mich auf ein paar schöne Tage nächste Woche im Urlaub mit meiner Familie und bin jetzt bereit für den Frühling, der ja heute beginnt.

00:03:10: Wunderschön!

00:03:11: Das heißt du sitzt quasi schon so auf gepackten Koffern und bist schon so bis in den Urlaubsstaatlöchern?

00:03:17: Genau.

00:03:18: Voll schön.

00:03:19: Ja danke dass Du Dir da noch die Zeit nimmst um hier mit mir zu sprechen.

00:03:23: Freu ich mich sehr drüber.

00:03:25: Ich hatte die große Freude letztes Jahr von dir Kontakt jetzt zu werden.

00:03:30: Du hast dich an mich gewandt und ich durfte dich begleiten auf deiner Reise, magst du mal davon berichten wie es da so für dich zukam?

00:03:40: Ja gerne!

00:03:41: Ich hatte eine sehr herausfordernde Zeit beruflich hinter mir oder war noch viel mehr gesagt mittendrin.

00:03:52: Da haben sich bestimmte Themen immer weiter verdichtet und ich habe letztes Jahr im Sommer an einem bestimmten Punkt gemerkt, das funktioniert so nicht mehr.

00:04:03: Ich muss und möchte was für mich tun um da gesund durchzukommen durch diese anstrengende Zeit und mich selbst zu unterstützen Und mir ging es wirklich leider nicht besonders gut.

00:04:21: Ich bin, glaube ich, durch mein Umfeld.

00:04:23: Da fiel dann tatsächlich mal in einem Gespräch so vorsichtig der Begriff oder der Satz nicht dass du ins und Burnout schlitterst.

00:04:32: also da bin ich irgendwie noch einmal sehr hellhörig geworden Und das war ein bisschen der Ausschlag, dass ich mich nochmal damit beschäftigt habe und nochmal mir nach Unterstützung umgeguckt hab und da bin ziemlich schnell bei dir gelandet.

00:04:50: Hab mir verschiedene Angebote auch angeguckt, also von dir aber auch von anderen Anbietern und ja Deins hat mich einfach am meisten angesprochen und so kam es dann dazu dass ich dich kontaktiert habe.

00:05:04: Total schön wenn du jetzt nochmal das Rad der Zeit zurückdrehst Vor unserer gemeinsamen Reise, vor der Arbeit die du ja dann für dich geleistet hast.

00:05:15: So ein Tag an dem es dir vielleicht auch nicht so gut ging.

00:05:19: Wie sah das aus?

00:05:21: Magst du da mal ein bisschen was teilen?

00:05:23: Ja gerne!

00:05:24: Letztlich war es so dass ich bereits morgens Nach dem Aufwachen schon sofort gemerkt habe, wie der Stress anflutet.

00:05:37: Dass ich sofort gedanklich bei der To-do Liste des Tages war insbesondere bei den Arbeitssituationen mir sofort so ein Beklemmungsgefühl direkt morgens im Bett mich leider gepackt hat und ich tatsächlich auch dann unter dieser Energie in den Tag gestartet bin.

00:05:56: also bin aufgestanden und hatte von vornherein den Eindruck, ich bin komplett angespannt.

00:06:03: Nicht ausgelastet im Sinne von körperliche Energie die einfach wirklich angestaut war, die ich nicht los werde.

00:06:14: so eine Unruhe.

00:06:15: Und so bin ich durch meinen Tag gerannt und war auch immer sehr getrieben.

00:06:22: Ich habe mich leiten lassen.

00:06:28: Ich war sehr im Außen und hab irgendwie versucht dem allen zu entsprechen, obwohl ich doch schon ein bisschen unbewusst gespürt habe dass ja das ist nicht gut und es auch nicht so wie ich das möchte.

00:06:45: und trotzdem habe ich versucht dem nachzukommen und das soll zu erfüllen.

00:06:50: Hast du für dich in der Reflexion mal diesen ersten Moment, wo es kippt?

00:06:59: Ich weiß nicht, ob du dir da mal Gedanken gemacht hast, wann das mit diesem oder zum ersten Mal begonnen hat.

00:07:06: Also diese Überlegung wenn man morgens wach wird und man kriegt nicht nur den Wecker als Geräusch so mit sondern eben auch dieses.

00:07:14: ich bin geflutet jetzt gerade schon mit diesem Stress.

00:07:17: Das baut sich ja wahrscheinlich bei dir möglicherweise So kannte ich es aus meiner Burnout-Zeit.

00:07:23: Es baut dich ja auf Man hat ja wundervolle Mechanismen, die haben wir alle das ein bisschen weg zu ignorieren.

00:07:29: Na es war jetzt heute mal so und morgen mal so oder... Kannst du für dich sagen wie lange du schon in dieser Unruhe warst bis dir das wirklich aufgefallen ist?

00:07:41: Ich würde rückblickend sagen mindestens fünf Monate.

00:07:47: ich habe rückblickend erkannt dass sich Anfang des letzten Jahres angefangen habe, Dinge abzusagen die mir eigentlich so viel Freude machen.

00:07:59: Verabredungen bestimmte Unternehmungen das hab ich natürlich in dem Moment dann gar nicht so wahrgenommen war halt einfach viel.

00:08:09: Ich war halt schlapp.

00:08:11: aber in der Rückschau habe ich realisiert dass das von dort an zum einen immer mehr wurde dass ich Dinge nicht mehr gemacht habe, die mir gut tun für gewöhnlich und das es auch mit bestimmten Gedanken begleitet war.

00:08:29: Dass sich wirklich eine Belastung angefühlt hat Sachen zu machen zum Beispiel Freunde zu treffen obwohl ich das ja sonst sehr gerne mache und dieses Gefühl kannte ich.

00:08:40: natürlich gibt es Momente, wo man merkt ich bin angeschlagen oder jetzt war gerade viel aber dann konnte ich das eigentlich immer gut benennen und besprechen mit den Freunden.

00:08:56: Und jetzt war ich wirklich in so einer Situation gelandet dass ich alles was irgendwie auf mich zusätzlich noch drauf kam versucht habe von mir wegzuhalten.

00:09:09: Das fing mindestens fünf Monate vorher an, bevor mir das richtig bewusst geworden ist.

00:09:14: Das ist eine lange Zeit tatsächlich ne?

00:09:17: Ja.

00:09:18: Lange Zeit die sich das auch eben so dann aufbauen kann und der Druck wurde ja dann wahrscheinlich bitte korrigier mich jederzeit Dann auch stetig Intensiver also der wird ja dann von Tag zu Tag eigentlich schwerer.

00:09:31: Ja,

00:09:32: ganz genau.

00:09:33: Kam bei dir auch so ein innerer Widerstand dazu?

00:09:35: Dass du am Anfang gesagt hast, das ist jetzt nur heute mal so, morgen wird's besser?

00:09:40: Ja, das.

00:09:42: und gleichzeitig auch einen Widerstand in dem Sinne dass ich gemerkt habe Ich fühl mich irgendwie gestresst oder mein Alltag ist gerade sehr belastet Und ich will das nicht.

00:09:55: Also ich war gleichzeitig auch noch In so einem Modus, das ich versucht habe neben den ganzen Anforderungen die sowieso von außen auf mich zukamen.

00:10:06: Ein Weg zu finden da wieder rauszukommen aber zu dem Zeitpunkt eben noch nicht mir eine Unterstützung wie mit dir beispielsweise zu holen sondern Ich hab dann geguckt wie kann ich mich noch besser organisieren?

00:10:21: Wie kann... weiß ich nicht mich noch besser entspannen was ja zu dem zeitpunkt schon gar nicht mehr richtig möglich war.

00:10:28: Was dann unter den punktorganisationen viel wahrscheinlich auch, ne?

00:10:31: Ja

00:10:31: genau also ich habe mir noch drei to dos drauf gesetzt und... Das ist ganz massiv geworden.

00:10:40: Also ich habe das irgendwie versucht zu kompensieren, weil ich schon gemerkt hab dass passt nicht.

00:10:45: aber ich hatte nicht den Abstand um zu erkennen Moment mal das ist auch nichts was sich jetzt alleine gut bewältigen kann.

00:10:54: Ich habe quasi würde ich rückblickend sagen ein bisschen an der falschen Stelle versucht mir selbst zu helfen.

00:11:04: Ja, darf man aber auch wirklich oder darfst du alle die das so für sich auch erleben?

00:11:09: Wirklich auch knedig sein.

00:11:10: Das ist mir immer ganz wichtig dass zu sagen weil es einfach dann so bisschen in diesem überlebensmodus indem wir sind wo der verstand versucht das zepter zu übernehmen und zu sagen So jetzt machen wir mal das und das wird funktionieren weil in der vergangenheit da vielleicht mein referenzerlebnis Da war wo's funktioniert hat Und der Verstand ist leider nicht im Stande, da auch so die innere Kraft mit reinzunehmen und zu berücksichtigen.

00:11:35: Hat denn hier meine Besitzerin sozusagen die Ressourcen um das überhaupt so durchzuführen?

00:11:42: Ja!

00:11:43: Das heißt du hast gemerkt dass deine Optimierungsoption, die du dir erarbeitet hast, dass das nicht das Ergebnis gebracht hat wie du es dir versprochen hast davon

00:11:54: Ganz genau, das ist eigentlich gut auf den Punkt gebracht.

00:11:58: Ich habe in der Rückschau dann wirklich gemerkt dass ich in dieser Zeit zwischen den ersten Anzeichen bis zu dem Punkt an dem ich mir dann Hilfe gesucht habe immer mehr Optimierung gesucht Und mich dadurch selber noch weiter unter Druck gesetzt habe, also die haben zum einen nicht funktioniert.

00:12:25: Zum anderen hatte ich damit einfach eine Erweiterung meiner To-do Liste und war wahnsinnig gestresst getrieben... das auch noch abzuarbeiten bzw.

00:12:39: dann auch zu merken, dass hat entweder keinen Erfolg oder ich komme gar nicht dazu, das abzuarbeiten.

00:12:45: Magst du vielleicht mal ein-zwei Beispiele nennen?

00:12:48: Was das so für Techniken waren die du dir da gewählt hast, die in dem Moment nicht gepasst haben.

00:12:54: Das heißt ja nicht, dass die Technik grundsätzlich nicht passt.

00:12:57: aber es passt eben nicht vor uns immer, dass in dem moment was wir glauben, was passt

00:13:03: Ganz genau.

00:13:05: Ich habe zum Beispiel, weil ich da... Du sagtest das vorhin mit diesem Referenzerlebnis?

00:13:13: Ich früher gerne nicht sehr regelmäßig aber doch euch sag mal unregelmäßig regelmäßig gerne meditiert habe so kurze geführte Meditation gemacht habe meistens auch nicht lang zehn fünfzehn Minuten Und hab mich dann wieder dran erinnert und dachte, komm das machst du jetzt.

00:13:35: Vielleicht auch so ein bisschen schon mit dem Hintergedanken ja kein Wunder dass du jetzt so gestresst bist hast es ja auch schon länger nicht mehr gemacht.

00:13:44: Dann habe ich das versucht wieder zu machen und habe in dem Moment aber gemerkt Beziehungsweise, das konnte ich da noch nicht so reflektieren wie jetzt.

00:13:54: Aber es hat mich funktioniert... Ich glaube Rückblicken war einfach viel zu unruhig.

00:13:59: Also mein Körper war viel zu angespannt.

00:14:01: Mein ganzes System war komplett in Alarmbereitschaft, mich dann hinzusetzen und zu meditieren was ich inzwischen auch wieder sehr gerne mal zwischendurch mache, war damals der komplett falsche Weg für mich.

00:14:16: Das habe mich im Gegenteil in den Momenten wo ich mir dann eigentlich gewünscht habe, kurz zur Ruhe zu kommen, haben mich dann die Gedanken Sorgen der Stress erst so richtig eingerohlt.

00:14:29: Also das war glaube ich ein sehr eindrückliches Beispiel.

00:14:33: und das andere eben dass ich dann doch auch festgestellt hab ja Moment mal!

00:14:39: Ich habe mich auch schon länger nicht mehr verabredet oder Freizeit Dinge gemacht auch aus zeitlichen Gründen oder weil ich mich erschöpf gefühlt habe.

00:14:46: Ich mach das jetzt einfach mal wieder.

00:14:48: Das tut mir doch gut und hab dann leider auch bei Verabredungen feststellen müssen, was natürlich überhaupt nicht an den lieben Menschen lag.

00:14:58: Das überfordert mich komplett!

00:15:01: Also das wäre auch so ein Beispiel, worauf ich eigentlich Kraft schöpfe und was sich auch jetzt wieder... natürlich zum einen, weil ich gerne die Menschen sehen möchte aber auch gezielt einsetze einfach um eine schöne entspannte Zeit zu haben.

00:15:16: Das hat gar nicht funktioniert und das hat mich sehr verunsichert.

00:15:21: Dinge, die... Das heißt

00:15:22: all das was die fünf Monate auch davor möglich war.

00:15:26: Was du gerne gemacht hast, was dir Freude bereitet hat oder jetzt mit den Meditieren und regelmäßig, regelmäßig einfach wenn so es Bedürfnis da war, was ja auch vollkommen fein ist.

00:15:36: Man darf aus solchen Dingen aus meiner Sicht überhaupt kein Dogma machen dieses ich muss immer um die und die Zeit das machen, um zu entspannen.

00:15:44: Das ist oft finde ich schwierig weil der Körper da vielleicht gerade, wie du sagst auch in einem ganz anderen Spannungsfeld ist.

00:15:54: Gleichzeitig ist da aber meine Frage noch die fünf Monate davor.

00:16:00: Hast Du da schon für Dich gemerkt?

00:16:02: Dass Du ja vielleicht auf einmal anders denkst, dass Du die Dinge anders wahrnimmst?

00:16:06: gab es da irgendwie auch im Außen vielleicht ein Auslöser?

00:16:10: Auslöser dahingehend das ich das schon gemerkt hätte?

00:16:14: Ich würde sagen nicht so richtig.

00:16:18: Also ich habe schon gemerkt, dass ich jetzt öfter mal wirklich stärkere Angstgedanken habe.

00:16:27: Mir viel mehr Sorgen mache das ich häufig auch körperlich sehr verspannt bin.

00:16:37: Klassisch so Schulternackenbereich und mich dadurch schlecht schlafe auch und mich nicht so wohl fühle.

00:16:47: Ich habe aber tatsächlich das noch nicht so richtig damit zusammengebracht, dass ich jetzt auch die Dinge anders betrachte.

00:16:56: Also im Gegenteil, ich hab mich eher versucht dann noch mehr zu peitschen in dem Moment wo ich gemerkt hab, die üblichen Dinge funktionieren nicht mehr so.

00:17:07: also ich hab' mich dann dabei ertappt.

00:17:10: wir haben hier eine ganz tolle Stadt-Bücherei Entspannungs- und Yoga.

00:17:18: Und diesen ganzen Methoden durchgestöbert bin immer wieder, und mir dadurch noch so weitere Aufträge auferlegt habe.

00:17:27: Also ich war glaube ich komplett in diesem Tunnel irgendwie zu versuchen auch wenn mir das nicht so ganz bewusst war aber diese Situation wieder loszuwerden.

00:17:36: Irgendwie wieder in mein altes Funktionieren reinzukommen dass sich aber nicht so anstrengend anfühlt wie in der Situation im letzten Jahr.

00:17:49: Kannst du uns mal gerade exemplarisch mit in diese wundervolle Bibliothek oder Bücherei nehmen, statt Bücherei und also in diese Erinnerung gehen wie du da nach den Yoga-Büchern und Entspannungsbücheren geschaut hast?

00:18:03: Welche Gedanken waren da vorherrschend?

00:18:07: Waren das antreibende Gedanken oder hattest du zu der Zeit einen guten... Ich sag's frag jetzt auch wenn.

00:18:15: Wir beide die Antwort wissen.

00:18:17: Guten inneren Dialog, oder war das eher so ein strengen Dialoge?

00:18:21: Hat sich da vielleicht auch eine neue innere Stimme irgendwie gebildet, die dich vorangetrieben hat?

00:18:29: Was war im Inneren los?

00:18:33: Magst du da was teilen zu?

00:18:35: Ja also es war definitiv ein strender innerer Dialog und es waren antreibende Gedanken, die mich dahin gebracht haben eigentlich mir vermittelt haben, das kann ja jetzt nur an dir liegen.

00:18:51: Du kriegst hier offensichtlich deine Organisation oder was auch immer nicht hin und bist deswegen so unter Stress.

00:19:00: So vorher war es doch auch in Ordnung und allen anderen geht's ja offensichtlich gut.

00:19:04: also man wird dann wirklich sehr ... Oder anders ich bin sehr... in dieses defizitäre Denken reingegangen, ich habe nur gesehen was nicht funktioniert und wollte das wieder verbessern.

00:19:22: Und war da in dem Zusammenhang in einem sehr strengen und harten inneren Dialog.

00:19:29: Jetzt ist es ja häufig so dass wir im Inn ganz andere Dinge wahrnehmen wie unser Umfeld den Außen von uns wahrnimmt.

00:19:36: wenn du jetzt mal für dich überlegst was hat nach außen hin gut funktioniert?

00:19:43: sich aber im Innen für dich überhaupt nicht gut angefühlt?

00:19:47: Ja, also nach außen habe ich einfach immer weiter funktioniert.

00:19:53: Ich hab meine Arbeitstermine eingehalten.

00:19:56: Ich war verfügbar wenn jemand Gesprächsbedarf hatte.

00:20:01: Ich habe auch meiner Familie, ich habe zwei Kinder.

00:20:08: gemeinsam mit meinem Mann haben wir hier alles wie gewohnt weggewuppt.

00:20:14: Ich glaube, das ist nicht wirklich aufgefallen im Außen.

00:20:21: Sicherlich hat mein Partner ... Natürlich hatte er noch mal einen anderen Einblick bekommen.

00:20:30: Ich hab mit ihm schon auch Gedanken geteilt, dass ich mich sehr gestresst fühle und merke, dass man sich nicht so belastbar fühlt.

00:20:40: Aber ich glaub, im Außensein ist es ... fast nicht aufgefallen.

00:20:46: Als du dann an den Punkt gekommen bist, dass du gesagt hast ich möchte jetzt mich unterstützen lassen kannst du dich da in die Situation noch erinnern das du die Entscheidung getroffen hast und geachtet werde ich jetzt unterstützt.

00:20:57: erst mal dass so sagst Ich lasse mich jetzt unterstützen.

00:21:01: war das dieser moment indem Du das wort burn out zugetragen bekommen hast oder so die alarmglocken anging?

00:21:08: Also es war in der Folge dieses Gesprächs genau.

00:21:11: Es war kurz danach, da habe ich das dann hier nochmal so ein bisschen sacken lassen und da hab' ich gedacht, das möchte ich nicht!

00:21:21: Das ist mir auch nicht wert.

00:21:24: diese Belastungen im Außen die ich ja auch nicht unbedingt alle selbst gewählt habe dass die so nah an mich rankommen können Ganz schlecht läuft wirklich stark eingeschränkt sein könnte in meinem Leben, in meinem Familienleben und ja auch im Berufsleben.

00:21:42: Absolut!

00:21:43: Ja das war schon so dieser Moment.

00:21:47: Als wir dann das erste Gespräch hatten und du gesagt hast...ja ich denke dass machen wir jetzt.

00:21:55: Hattest du oder gab es noch mal einen Moment Zeit bis wir an den ersten Termin hatten?

00:21:59: Hast du da für dich zwischendrin noch mal mit Zweifeln oder Ängsten, auch was du deine Coaching-Reise betrifft zu tun gehabt?

00:22:07: Also von unserem ersten Gespräch bis zur Entscheidung und bis zu unserer ersten Sitzung gar nicht.

00:22:14: Nein das war dann ganz klar da.

00:22:16: wir hatten ja ein kurzes Kennenlernengespräch und mir ist gleich aufgefallen wie empathisch du auch da auf mich reagiert hast Mir auch das Gefühl vermitteln konnte, du verstehst genau wovon ich spreche.

00:22:35: Und ich hatte gleich den Eindruck ... Ja... Das ist es!

00:22:42: Total gut.

00:22:43: Wie war's kurz vorher?

00:22:45: Gab es da im Moment noch zwischen diesem Ich hohe mir Unterstützung und der Reservierung des Erstgesprächs?

00:22:51: Ist ja mal kostenlos und unverbindlich für alle die da einfach mal sich informieren wollen.

00:22:57: Gab's da nochmal so einen Zweifel?

00:22:59: Als der Termin schon ausgemacht war, war ich einfach kurz vorher so nervös.

00:23:05: Ich glaube es war mehr, dass ich deshalb so kurze Rückzugszentenzen hatte nicht weil ich inhaltlich gezweifelt hätte aber weil ... Weil ich bei sowas immer sehr nervös bin.

00:23:18: Was ja auch vollkommen verständlich ist!

00:23:20: Wir leben ja leider häufig oder wir leben nicht häufig, wir leben ja in einer Welt in der wir auch beigebracht bekommen das wir alles selber machen.

00:23:30: Die meisten haben diese Einstellung, Hilfe brauche ich nicht.

00:23:34: Ich muss meine Sachen selber irgendwie geregelt bekommen und dann verdienen wir uns an unserem Verstand gerade wenn wir in so eine Schieflage kommen wo wir mit dem Außen, mit dem Stress im Außen und unseren inneren Stress erleben da das nicht mehr so ein Balance halten können.

00:23:54: denn das ist es ja am Ende dann zu sagen und ich lass mich jetzt unterstützen.

00:23:59: Und deswegen sag ich auch immer alle Worten Pusterei, Podcast, Hörerinnen und Hörern.

00:24:05: Alle die mich da begleiten, dass mutige Menschen ... Weil sie den Mut haben, die Dinge in einem anderen Licht auch zu sehen oder sich loszugehen.

00:24:15: Ich hab dich da sehr gefeiert für.

00:24:18: Für jeden, der sich da auch in gewisser Weise traut, zu sagen, ich brauch da einfach mal Hilfe!

00:24:26: Ja, das war so.

00:24:26: Ich hab

00:24:27: mich damals nicht getraut, sag ich dir ehrlich.

00:24:29: Ich habe gedacht nein, dass ... ich will mir die Blöße nicht geben und würde es heute ganz anders machen weil ich bin nämlich direkt einmal da nach Mordor und zurück.

00:24:40: Und ich hab unglaublich viel Lebenszeit dadurch verschwendet.

00:24:44: Deswegen fand ich das unglaublich stark, dass du dann auch gesagt hast okay wir gehen jetzt hier los und ich bin da auch bereit den Weg mitzugehen.

00:24:55: Ganz mutig!

00:24:56: Gab es auf dieser Reise einen besonderen Aha-Moment, wo du für dich gemerkt hast... Oh!

00:25:03: Vielleicht eine andere, ein anderer Gedanken der irgendwie kam oder ein Erleben das du teilen magst?

00:25:10: Also es gab natürlich ganz viele besondere Momente.

00:25:13: Es war ja wirklich ein sehr intensiver Prozess und wie du hier auch weißt war er ja auch nicht Linie ja nur nach oben, sondern man guckt sich ja auch viel an hinterfragt sich viel und Ja hat dann auch ein paar Sachen zu knabbern.

00:25:33: So hinterfragen

00:25:35: Ganz kleine seiten oder an der stelle.

00:25:37: dieser prozess ist nie ganz gerade.

00:25:40: Ja ganz gerade wenn wir das immer es gibt da so einen vergleich mit der Wenn man das Herz untersucht, wenn da der Strich gerade wäre hätten wir echt alle ein Problem.

00:25:50: Also es muss die Ausschläge nach oben und nach unten geben dass ist einfach so.

00:25:55: Ja auch da also das hast du ja so toll auch immer für mich eingeordnet und begleitet Kann ich auch nur allen Mut machen.

00:26:05: Natürlich ist es nicht immer leicht, wenn man sich dann auch mit seinen Mustern beschäftigt.

00:26:09: Die einen ja vielleicht in diese schwierige Lage geführt haben.

00:26:15: Es ist das immer wert denn dahinter passiert die Magie.

00:26:23: Ich hatte tatsächlich neben sehr vielen eindrücklichen Momenten aber einen an dem ich jetzt noch sehr oft denke.

00:26:34: Das war Ende letzten Jahres im Dezember, das war unsere Sitzung vor der großen Hypnose.

00:26:43: Dieses Gefühl also wirklich diese Erkenntnis es geht nicht darum was ich von außen auf erlegt meine schaffen zu müssen sondern es geht darum wie ich mich fühlen möchte.

00:26:59: und das war wirklich ein Moment Das war in diesem Prozess, das war mal frühmorgens.

00:27:06: Und da haben sich wirklich noch einmal... Ich habe dann nochmal Gespräche zwischen uns nachgedacht und da hat sich das noch mal so richtig wie ein Puzzle im Kopf zusammengesetzt.

00:27:17: Was ich gehört hab, habe ich richtig verstanden.

00:27:19: Also wirklich emotional mit dem Herzen verstanden ist ja immer ein Unterschied Dinge vielleicht vom Verstand zu erfassen.

00:27:27: Da ging es auch immer viel drum.

00:27:31: Aber das hab ich da richtig begriffen.

00:27:33: Und das ist wirklich so ... Ich sag mal, der große Schlüssel im Moment für mich gewesen und an den denk' ich auch noch oft zurück wenn ich natürlich jetzt noch in herausfordernde Momente komme also irgendwas is ja immer.

00:27:50: Na klar!

00:27:52: Aber der trägt mich tatsächlich nach wie vor

00:27:57: Ja.

00:27:57: Das heißt stellst du dir dann in diesen herausfordernden Moment die Frage?

00:28:01: Wie will ich mich jetzt fühlen?

00:28:02: Ja,

00:28:03: genau.

00:28:04: Also das gelingt mir auch immer besser, mich dann daran zu erinnern dass ich mir diese Frage stellen kann.

00:28:09: Das ist natürlich kein leider nicht der absolute Selbstgänger aber das gelingen wir einfach immer häufiger.

00:28:18: Nicht da dran zu erinnern und mich darauf zu besinnen und mit dieser Frage dann zu stellen und in meinem Sinne zu beantworten

00:28:27: Hast du das Gefühl, dass du dadurch andere Entscheidungen triffst?

00:28:32: Unterstützt dich diese Frage dabei.

00:28:35: Ja sehr.

00:28:36: und auch die Erkenntnis, dass es natürlich auch um einige wenige große Themen gibt und große Entscheidungen zum Beispiel wie gestaltet sich beruflich was möchte man da machen?

00:28:53: aber doch viel mehr.

00:28:54: einfach viele kleine Entscheidungen täglich dass die tatsächlich da einen anderen Blick drauf zu haben, so eine Basis gebildet haben um das was ich mit was ich so reingekommen bin in dem Prozess mit dir und von dem ich dachte, dass das so das Hauptproblem ist.

00:29:16: Das müssen wir weg schaffen!

00:29:17: Und da geht's wieder.

00:29:18: ja, dass da eigentlich doch auch viel anderes hinterlag.

00:29:22: und ja...das war und es sehr spannend für mich.

00:29:27: Gibt es eine Erkenntnis, die du aus dieser gemeinsamen Reise für dich mitgenommen hast?

00:29:32: Die dich am meisten berührt hat.

00:29:35: Abgesehen von diesem tollen Schlüssel im Moment, den du hier gerade geteilt hast?

00:29:40: Ja!

00:29:41: Am meisten berührt hat mich eine, das war ... Du hast ja mehrere Übungen mit mir gemacht.

00:29:50: Die fand ich auch immer ganz toll.

00:29:51: Das hat mir sehr geholfen und da ging es viel um bestimmte Visualisierungen.

00:29:56: Das hatte immer einen großen Effekt auf mich.

00:30:01: Und das war so der letzten Coaching-Sitzung von dem Programm, die wir gemeinsam hatten.

00:30:08: Da gab es noch mal eine Verknüpfung mit meiner Kindheit und das hat mich sehr berührt.

00:30:14: Das habe ich auch noch ... Eine ganze Weile hab ich mich damit beschäftigt.

00:30:20: Und... Das war natürlich auch ein bisschen traurig aber das war sehr wertvoll!

00:30:27: Total total schön.

00:30:30: Gibt es etwas aufgrund deines Weges, die du dann gegangen bist?

00:30:35: Dass andere Menschen deinen Umfeld an dir eine Veränderung bemerkt haben.

00:30:41: Vielleicht ein Partner oder hast du da irgendwie ne Rückmeldung bekommen im Laufe der Zeit?

00:30:47: Also mein Partner ist sicherlich der, der das am meisten gemerkt hat also... Der hat mich da sehr bestätigt und immer, wenn ich ihm auch so von meiner Wahrnehmung berichtet hatte, dass ich jetzt tatsächlich an einen anderen Punkt schon gekommen bin.

00:31:06: Das hat er auch sehr bestädigt.

00:31:08: Es ist ihm sehr aufgefallen!

00:31:11: Im weiteren Umfeld muss ich sagen, dadurch dass ich mich in der Zeit relativ zurückgezogen hatte war eher die Situation das ich im Nachgang damit einigen lieben mir vertrauten Menschen darüber gesprochen habe und... Deshalb nicht so eine unmittelbare Rückmeldung erfolgt ist, dass da so ein ... So eine Veränderung von außen wahrgenommen wurde.

00:31:37: Aber es dann eben noch mal einen sehr intensiven Austausch gab als ich den Weg schon ganzes Stück gegangen war.

00:31:43: Das war wahrscheinlich auch richtig toll oder?

00:31:45: Ja das war toll und mir war's in dem Zusammenhang auch sehr wichtig weil häufig ist es ja so wenn man dann sowas anspricht hört man von anderen ja auch mal von der einen oder anderen schwierigen Situation.

00:32:00: und da ich würde da jeden ermutigen wollen, sich auch über solche Dinge zu sprechen und das ernst zu nehmen.

00:32:10: Und sich eben im Bedarfsfall auch Unterstützung zu holen.

00:32:14: Denn... Ich denke wir haben zum Glück so viele Möglichkeiten hier bei uns in unserer Gesellschaft Hilfe zu holen.

00:32:23: Es sollte im Idealfall niemand krank werden, zum Beispiel aufgrund der Arbeit.

00:32:30: Das ist wirklich wichtig dass man da auf sich guckt und für sich auf sich achtet was es vorhin gesagt auch mit der Lebenszeit sonst ja auch unwiderbringlich damit belastet ist.

00:32:44: Das ist sie und das gerade, wenn man dann eben nicht vorher so wie du das gemacht hast oder viele andere meiner Klientin auch machen da frühzeitig für sich eine Entscheidung trifft.

00:32:56: mit sich selber auch wieder in Frieden zu kommen, zu schauen was kann ich für mich machen.

00:33:02: Damit ich meine innere Kraft stärke, damit ich meine Resilienz stärker, damit Ich eben bereit bin für Herausforderungen die kommen.

00:33:09: Die kommen ja jetzt aus.

00:33:10: hast du jetzt gerade geteilt?

00:33:12: also das Coaching hält ja nicht ein... Das ist ja nicht so wie wenn du im Auto durch die Waschanlage fährst dann bist der erst mal imprägniert und kriegst nichts ab sondern du bist da trotzdem mitten im Geschehen.

00:33:22: aber du kannst einfach ganz anders wählen Anders eben dich entscheiden mit den Themen auch umzugehen, andere Entscheidungen zu treffen.

00:33:33: Ja ganz genau und das ist auch eine wichtige Erkenntnis so mehr so rückblickend auf unseren gemeinsamen Prozess sozusagen.

00:33:42: also ich glaube oder zumindest kann nicht für mich sprechen mir ging es in der Zeit in der ich so belastet war hatte ich den Fokus sehr darauf das wegzumachen.

00:33:52: Ich wollte, dass es einfach erledigt ist.

00:33:54: Abgehakt ist weg und jetzt auch zu erkennen... Auch jetzt nach der tollen Arbeit mit dir ist das natürlich nicht einfach weg.

00:34:04: aber man hat eine echte Chance auf einen anderen Umgang damit.

00:34:08: Und ich hoffe, dass mich dieser Prozess auch für die Zukunft gestärkt hat.

00:34:14: Denn wie du gerade sagtest, die Herausforderungen kommen ja immer mal.

00:34:18: Das Leben besteht aus der Herausforderung, für die wir Lösungen finden müssen wollen sollen.

00:34:25: Das Wichtige ist aber dieses Bewusstwerden.

00:34:30: Mhm, genau!

00:34:31: zu erkennen, in welchem Modus befinde ich mich.

00:34:34: Bin ich jetzt nur am funktionieren oder am rödeln?

00:34:37: Oder erkenne ich... Oh das tut mir nicht gut!

00:34:40: Das ist jetzt auch leider mit vielleicht auch mal nicht so guten Gefühlen verbunden.

00:34:45: Die möchte ich natürlich nicht haben.

00:34:46: Ist klar, dass hat sich nicht verändert.

00:34:50: Aber Ich kann die anders einordnen.

00:35:00: Da vielleicht was nicht gut läuft für mich, dass ich da mal hingucken sollte.

00:35:06: Vielleicht passt eine Situation gerade nicht.

00:35:08: Habe ich dann noch etwas zu klären?

00:35:10: Oder habe ich tatsächlich auch einfach ... Nicht auf mich geachtet!

00:35:14: Ich bin eigentlich, wenn ich ehrlich bin schon halb krank und bräuchte einfach meine Pause so.

00:35:19: Das ist, würde ich sagen der Unterschied auch.

00:35:22: Und das meine ich mit dem Inneren Frieden denn so oft kämpfen wir gegen unsere gefühle und sagen so ich will nur die schön.

00:35:31: Und die gefühlen die einfach sagen hier brauchst eine pause oder ne, ich will das jetzt nicht oder so die werden eher so klassifiziert und an die seite gedrückt und mir müssen dass jetzt aber durchziehen.

00:35:44: wir haben das jetzt hier so zu machen.

00:35:46: das haben wir uns vorgenommen steht auf der liste und jetzt wird es aber auch gemacht.

00:35:49: ja so

00:35:51: und ich meine Wir als Mama würden so mit unseren Kindern nie sprechen, ne?

00:35:56: So dieses Verziehen jetzt was durch oder mit unserem Haustier und unseren Partnern.

00:36:00: Mit wem auch immer!

00:36:01: Und mit uns selber sprechen wir aber so.

00:36:05: Das ist genau das, was eben auf diesem Coaching-Weg... Was ich immer wieder erleben darf, wo ich jedes Mal denke wie schön es ist wenn dieser Shift stattfindet von Ich treib mich an, ich bin total streng mit mir und dann zu sagen Stopp innerlich stopp Ich horche jetzt einfach mal allen Gefühlen zu.

00:36:25: Ich nehme mir einen ganz kurzen Moment und prüfe mal, für was ist denn das jetzt gerade gut?

00:36:30: Oder was will mir dieses oder jenes Gefühl dann sagen und drückst nicht gleich weg!

00:36:36: Und es finde ich ganz toll dass du das grade nochmal so auch erzählt und geteilt hast.

00:36:41: ja weil genau darin liegt nämlich auch der Schlüssel zu diesem inneren Frieden.

00:36:47: Innerer Frieden heißt nicht, dass alle Gefühle immer... super sind und wir nur mit innerer Brause durch die Gegend laufen.

00:36:53: Alles, ne?

00:36:54: Regenbogenfarben ist so.

00:36:56: Sondern dass wir einfach alles sein lassen dürfen was eben auch ist.

00:37:01: Total toll!

00:37:02: Würdest du sagen das dich das auch mehr mit dir verbunden hat und dadurch auch mehr Selbstwirksamkeit für dich erreichen konntest in deinem jetzigen Alltag?

00:37:14: Ja auf jeden Fall also... Für mich, das habe ich ja vorhin schon mal gesagt, waren diese Körperübungen immer ganz toll und intensiv.

00:37:24: Also da habe ich es richtig unter deiner Anleitung auch geschafft zu merken Ich kann jetzt so bei mir bleiben Und Ja, das hab' ich natürlich leider nicht den ganzen Tag Aber ich schaff' das doch öfter Da so hin zurückzukehren auch bewusstere Entscheidungen zu treffen dadurch.

00:37:46: Also ein Beispiel vielleicht, weil ich davorhin das mit der Meditation hatte vor dem Prozess mit dir und eben aber auch bevor das anfing so langsam über mir zusammenzuschlagen habe ich solche Tools auch sehr streng genutzt.

00:38:06: Und jetzt, wo vielleicht viele sagen würden, das ist irgendwie ein Widerspruch weil viele erkennen ja... Auch in solchen Prozessen war es tut mir total gut wenn ich jetzt regelmäßig meditiere, Yoga mache.

00:38:19: irgendwie Das ist er auch sicherlich so dafür für andere so.

00:38:24: Aber ich für mich persönlich habe festgestellt Mir tut es gut, wenn ich mir das nicht mehr so stark auferlege und mir sage Dreimal die Woche weißte doch, wäre super und mich dann stresse wenn es nur zweimal klappt.

00:38:38: Sondern ich schaffe da viel mehr zu spüren.

00:38:42: Hey jetzt wär toll!

00:38:43: Jetzt hab' ich auch die Zeit für's fühlt sich das auch gut an Und ich fühl mich aber inzwischen auch in anderen Momenten gut.

00:38:51: Wenn ich dann bewusst sage ist jetzt irgendwie nicht Ich möchte jetzt lieber hier noch entspannt sitzen oder nichts machen Oder eine Runde im Block oder so Das würde ich als selbstwirksamer beschreiben.

00:39:05: Ich folge da nicht mehr einem wo auch immer herkommenden Plan, sondern da wirklich auch die Freiheit zu sagen, nö dann machst du es jetzt mal nicht.

00:39:15: und das ist für jemanden wie mich, der sehr anders gestrickt ist eigentlich, ist das wirklich ein großer Unterschied.

00:39:22: glaubst gar nicht, wie sehr ich mich da gerade drüber freue.

00:39:26: Ich würde jetzt hier echt mal Konfetti rüber schmeißen wollen.

00:39:29: Das ist so toll!

00:39:31: Dass du dir auch diese Erlaubnis gibst erst einmal einzuchecken bei dir und zu gucken.

00:39:37: brauche ich das jetzt?

00:39:39: Ist es genau das?

00:39:40: Braucht mein Rücken oder braucht mein Körper das?

00:39:42: Oder freut sich mein Körper einfach um durch die Natur um den Block, wie du gesagt hast hier einfach weitersitzen zu bleiben und vielleicht mal bei mir selber mal zu bleiben, ohne was zu tun.

00:39:56: Und ich glaub da liegt irgendwo auch so diese große Freiheit dahinter.

00:40:05: Ja?

00:40:05: Wo wir

00:40:05: uns selbst das Geschenk machen dürfen für uns gut zu sorgen!

00:40:10: Ich hatte letztes Jahr eine Folge geteilt, da ging es um gute Routinen.

00:40:15: Das war auch... Also immer noch meine guten Routine.

00:40:19: Und die Folge ist auch wirklich, selbst mit den guten Routinen hat es mich ja Ende des letzten Jahres auch aus der Bahn geworfen.

00:40:27: Weil gute Routine dann irgendwann wenn sie so als to-do irgendwo festgelegt sind... herausfordernd werden.

00:40:36: Und

00:40:36: dieses immer

00:40:37: wieder sich fragen, was brauche ich jetzt?

00:40:40: Und trotzdem, also ich sage mal gerade beim Sport oder so, dass man sagt okay, ich mache das nicht einmal im Monat und sagt ja!

00:40:46: Das hat sich gelohnt, sondern man schenkt dem Körper auch die Routine ein Stück weit.

00:40:52: Aber eben nicht mit der Peitsche hinter einem zu stehen.

00:40:55: Ja genau, also das ist diese Gradwanderung weil ich zumindest für mich auch merke du sagst dass es gerade mit dem Sport wenn ich mich so wenig bewege dann geht's mir irgendwann auch nicht gut.

00:41:05: Genau

00:41:06: Das heißt bei manchen Sachen habe ich für mich gemerkt macht das auf Sinn dran zu bleiben damit es mir gut geht.

00:41:14: Aber es ist wirklich eine Gratwanderung.

00:41:16: und das ist auch die Frage, wie viele solcher Dinge habe ich.

00:41:20: Also wie viele solche, wie du sagtest, Routine?

00:41:24: Denn klar an Infos kommen wir alle ran bis zum Geht nicht mehr!

00:41:29: Und Vorschläge und Pläne und mach nur das zehn Minuten am Tag und das fünf Minuten gibt's natürlich auch zu Hauf.

00:41:36: Das ist glaube ich auch eine der Herausforderungen von vielen Menschen dass man da doch sehr mit sehr vielen Informationen konfrontiert werden kann.

00:41:48: Und dann das für sich aber in so einem guten Maß zu halten, ohne dass es dann auch Riesendruck wird und Teil des Problems.

00:41:58: Total unter eben auch einem wohlfühlenden Maß.

00:42:03: Also ich meine, es gibt unendlich viel Content da draußen!

00:42:07: Also es ist unfassbar, was wir auch in diesem Zeitalter leben bei einem sehr privilegierten Zeitaltern.

00:42:12: Wir haben so viel Möglichkeiten uns kostenloses Wissen an anderen Bereichen darauf zu schaffen.

00:42:19: Es ist unglaublich, dass wir da für uns nutzen können und gleichzeitig aber auch für sich immer wieder zu spüren ist das jetzt, was jetzt dran ist brauche ich jetzt die Routine oder die Routine?

00:42:31: und meine Routinen sind auch nie stein gemeißelt.

00:42:33: Also, ich variier da immer mal, ich schaue immer mal und gerade dann mit Beginn dieses Jahres zu schauen und der Freude zu folgen.

00:42:43: Was macht mir jetzt auch Freude?

00:42:45: Ganz toll!

00:42:47: Würdest du sagen es gibt noch etwas wo du sagst das hat sich in meinem Alltag nach deiner Reise, nach diesem Coachingprozess den wir zusammen hatten verändert zum Positiven.

00:42:58: Ich merke, ich habe etwas mehr Zeit für mich dadurch dass sich eben unter anderem die vorgenannten Routinen und aber auch bestimmte Dinge die ich vorher immer meinte leisten zu müssen einfach besser schaffe Nicht zu tun, wenn es mir nicht gut tut oder das einfach so zu entschlacken.

00:43:22: Also ich war sonst immer die erste, die auch noch einen Kuchen gebacken hat und hier noch unterstützt hat und da noch unterstütztert.

00:43:29: und das mache ich auch gerne und das finde ich auch wichtig und wertvoll.

00:43:34: Aber es muss ja auch so sein, dass das für mich passt.

00:43:38: Und jetzt ist unsere gemeinsame Coaching-Zeit etwa ein Vierteljahr her und jetzt merke ich das so langsam.

00:43:45: Das kommt jetzt so richtig an ... Dass ich da wirklich nicht nur in so einem Sinne von, oh, das wäre gut, das zu hinterfragen, sondern dass schon mehr verinnerlicht ist, dass ich mich dann gar nicht mehr mir überlegen muss, so ja eigentlich kommen Kuchenbacken wäre gut aber ach vielleicht passt dir das auch nicht.

00:44:11: Also dieser Dialog der ist schon deutlich verkürzt.

00:44:15: ich habe das viel klarer vor Augen.

00:44:17: möchte ich das?

00:44:18: Möchte ich es nicht oder ich muss mal drüber nachdenken und dann weiß ich's morgen.

00:44:24: Das merke ich ganz stark.

00:44:26: also da wird auch eine Energie frei.

00:44:31: Ist natürlich leider nicht jeden Tag so Aber grundsätzlich kann ich da immer öfter drauf zurückgreifen.

00:44:40: Ich bin grad ganz happy.

00:44:43: Nein, ich freu mich da so sehr drüber, weil das

00:44:45: so

00:44:45: groß ist.

00:44:47: Du hast wirklich einen gewaltigen Sprung für dich gemacht!

00:44:51: Man sieht es auch hier.

00:44:53: Die Anna strahlt mir gegenüber.

00:44:55: Es ist unglaublich.

00:44:57: So toll.

00:44:58: Man könnte meinen du hättest dein Urlaub schon hinter dir sozusagen... Was würdest du sagen?

00:45:04: Welche Rolle spielen heute eben für dich ... Die Ruhe dieser Zeit, die du dir nimmst auch zu sagen, dir die Erlaubnis selber zu geben.

00:45:13: Auch erst mal über was nachdenken zu dürfen und nicht gleich eine Entscheidung nach außen zu geben sondern erstmal die Sachen für dich wirken zu lassen Nachwirken zu lasse.

00:45:23: also wie wichtig ist dir das heute?

00:45:26: Das hat einen deutlich höheren Stellenwert, weil ich merke wie gut mir das tut.

00:45:31: Ich merke auch viel mehr seit ich aus diesem nur noch irgendwie reagieren Modus raus bin Wie vieles an... Auch wir hatten es vorhin mit Informationen und Content mich wirklich gar nicht interessiert.

00:45:46: Ich will mich da gar nicht mit beschäftigen, also natürlich dattel ich auch mal irgendwo rum.

00:45:52: aber ich merke viel früher so wie du liest das eigentlich?

00:45:55: Wieso guckst du dir das an?

00:45:57: Das ist doch gar nicht irgendwie ... Interessiere dich doch gerade gar nicht und das brauchste doch grade gar nicht in deinem Kopf noch.

00:46:06: Also da merk' ich dass mir das viel mehr gibt mich da nicht noch zusätzlich so zu überfluten mit Reizen.

00:46:16: Ja, das ist auch was... Natürlich merke ich da auch im Umfeld manchmal Irritationen wenn ich dann aus sehr deutlich mache, denn ich möchte darüber nachdenken und aus denen und den Gründen habe ich da Bedenken und deswegen möchte ich das so nicht machen oder ich hinterfrage bestimmte Dinge.

00:46:33: Ich merke da auch dass da auch zum Teil eine Irritations- Damit hab ich jetzt nicht gerechnet.

00:46:42: Und du bleibst trotzdem bei dir?

00:46:44: Genau,

00:46:44: das kann mich viel besser aushalten.

00:46:46: Da wär ich vor einem Jahr als ... ja, sag ich mal sehr im Tal

00:46:51: war,

00:46:52: hätte ich immer noch wieder versucht, es doch irgendwie möglich zu machen und hätte das immer hinterfragt, ob das nicht doch meine Aufgabe wäre et cetera.

00:47:02: Jetzt ist das ganz klar, ich darf da auch auf mich gucken.

00:47:07: Ich hätte nie gedacht dass das mal so ein gutes Gleichgewicht wird.

00:47:11: Weil meine große Angst war ja, wenn ich für mich einstehe an der einen oder anderen Stelle werde ich als super egoistisch wahrgenommen dann bin ich nur noch dabei um mich zu kümmern und mich selber zu drehen.

00:47:24: Das ist auch etwas was ich nicht möchte Und ich hätte nicht gedacht, dass es in so recht kurzer Zeit auf eine sich gut fühlende Balance rausläuft.

00:47:37: Ich habe nicht den Eindruck, ich mache jetzt gar nichts mehr.

00:47:40: Lass alle im Regen stehen!

00:47:41: Das ist es ja nicht.

00:47:44: Aber das ist ein sehr tolles Gefühl und eben auch ein sehr selbstwirksames Gefühl zu merken.

00:47:52: Ich kann da erst mal sagen Moment ich denke drüber nach.

00:47:55: also ich merke dass auch in Kleinigkeiten Ein Beispiel ist auch bei der Arbeit wo ich sonst sehr schnell immer am Antworten war und gleich dann gesagt habe, ja, ja kann ich machen oder hier.

00:48:11: Und jetzt merke ich dass ich mir für sowas mehr Zeit nehme.

00:48:14: natürlich antworte ich immer noch zeitnah und fristgerecht aber ich schaffe das erstmal zu überlegen.

00:48:23: wenn ich das jetzt anbiete was bedeutet das?

00:48:25: Und passt es wirklich rein in der nächsten Woche oder ist sie eh schon so voll dass es nicht klappt und das ist wirklich ein ganz cooles Gefühl.

00:48:34: Das ist so eine Kleinigkeit, aber da freue ich mich immer total drüber!

00:48:40: Und das ist so wichtig?

00:48:41: Es ist so richtig weil du einfach auch... deine Selbstfürsorge lebst.

00:48:47: Also die Selbstfür-Sorge steht nicht einfach nur als Termin im Kalender, sondern das was du machst in dem du da sagst ich überlege jetzt erst nochmal Ich nehme mir da jetzt noch mal den Raum für, nehmt mir noch einmal einen Moment für.

00:48:59: Das ist gelebte Selbstfür Sorge.

00:49:02: also es ist nicht dieser eine Wellnessurlaub im Jahr auch wenn das Tolle ist.

00:49:06: also nichts gegen Wellnessurlaub aber dieses im Alltag kontinuierlich für sich zu sorgen.

00:49:13: Immer wieder zu schauen, was brauche ich gerade wie voll ist meine Woche?

00:49:16: Was nehme ich noch mit dazu und welchen Gedanken ich davorhin auch noch kurz hatte als du sagtest ne dass du auch Sorge hattest da egoistisch dann zu werden Und dich nur noch um dich zu drehen oder nicht mehr veranderer auch dazu sein Gerade durch die Arbeit die Du gemacht hast die so mutig ist weil du dass im außen hinterfragt hast dich erst mal hinterfrag das einfach mal neugierig hingeschaut hast auf den status quo bist du jetzt in er deutlich gefestigt drin ausgangslage um wirklich dann auch wenn du ja sagst mit vollem herzen und dem ganzen Körper und mit all deinem sein, ja zu sagen zu etwas.

00:49:57: Und das nicht so als Halbsein, dass ... Ja Gott ich backe ein Kuchen jetzt mach' ich's schnell und irgendwie muss ich das noch rein und man ist ja dann wenn man in so ne Hektik isst und es noch mit dazu nimmt gar nicht so bei der Sache.

00:50:09: Ja, stimmt!

00:50:10: Und damit gibst du ja jetzt den anderen dem Außen so viel mehr von dir Weil alles genau abgewogen ist und das nicht mehr aus einem, ich sag mal, people pleasing Modus heraus ist oder aus einer euch muss jetzt den Erwartungen im Außen entsprechen sondern weil es mit dir und für dich sich stimmig anfühlt.

00:50:31: Das ist doch eine schöne Einordnung ja.

00:50:33: Ja und das finde ich total total wertvoll zu spüren, wenn du dann jetzt einer Freundin mal entwegen als Beispiel ein Jahr schenkst.

00:50:43: Ich unterstütze dich da und da ist das ja nochmal eine ganz andere Wertigkeit, als dass in der Vergangenheit vielleicht stattgefunden hätte.

00:50:53: Weil dann war es eher aus einer anderen Motivation heraus des Jaes, ich will ihr jetzt gefallen oder ich trau mich nicht.

00:51:02: So, ich lass es so ein bisschen über mich ergehen!

00:51:05: Ohne, dass es böse gemeint ist.

00:51:07: Weißt du was ich mein?

00:51:08: Ja total, nee das gefällt mir jetzt total gut, dass du da nochmal den Bogen schlägst weil das wirklich auch noch mal eine schöne andere Sicht darauf.

00:51:16: ja

00:51:17: und viele glauben wir müssen immer dem entsprechend was im außen an uns heran getragen wird Und ich glaube wir werden alle in diesem land deutlich glücklicher Wenn jeder mal bisschen bei sich auch schaut, was will ich denn wirklich noch außen gehen?

00:51:34: Was tut mir jetzt gerade gut.

00:51:37: Ja und Ich bin da auch immer beim Beispiel mit unseren Kindern die haben in jedem Alter andere Bedürfnisse.

00:51:45: wenn ich jetzt meinen zwölfjährigen von leolausen aussetzen würde würde der mir ein Vogel zeigen.

00:51:53: Also das ist ja wir wachsen ja auch als Erwachsene Auch wenn wir glauben, zumindest hab ich das früher geglaubt.

00:52:00: Wenn ich achtzehn bin, bin ich fertig.

00:52:02: Ja ... Das

00:52:03: ist ... Bin ich ausgebrütet und fertig?

00:52:05: Und dann muss ich nie wieder was lernen!

00:52:08: Das war meine kindliche Denke.

00:52:11: Ich habe noch zwei Fragen.

00:52:21: Also der eine Unterschied, den wir gerade schon genannt hatten in dieser Überprüfung dass ich tatsächlich das öfter schaffe, mir einen Moment zu nehmen und es überprüfen kann.

00:52:32: Ich will das!

00:52:34: Das ist ein ganz großer Unterschied.

00:52:37: Tatsächlich merke auch, dass mir zunehmend nicht mehr so wichtig ist was womöglich bestimmte Leute über mich denken.

00:52:47: Das ist eine Folge die sich somit eingestellt hat.

00:52:51: Ein ganz großer unterschied sicherlich auch aus diesen Reaktionsmodus rausgekommen zu sein und auch zu erkennen, mich hat diese Erfahrung letztes Jahr das es mir nicht gut geht.

00:53:04: Die hat mich schon insgesamt verletzlicher gemacht und tatsächlich auch an der ein oder anderen Stelle vielleicht etwas weniger belastbar.

00:53:12: Aber ich glaube, das hängt eher damit zusammen dass das Level vorher einfach über eine sehr lange Zeit viel zu hoch war.

00:53:18: Also es war auch keine gesunde Belastung oder kein gesundes Säu was ich da weggewuppt habe und Das ist spannend aber auch manchmal noch ein bisschen irritieren für mich.

00:53:30: Da bin Ich immer noch dabei so rauszufinden wie gehe ich damit um?

00:53:34: Und Es gibt auch Einfach Momente wo ich merke Das ist mir jetzt wirklich zu anstrengend.

00:53:42: Das ging mir vorher nicht so oder besser gesagt, ich habe es einfach nicht gemerkt.

00:53:47: Oder vielleicht auch?

00:53:48: Ich wollte das nicht merken.

00:53:49: Oder

00:53:49: ich wollte es

00:53:50: nicht mehr.

00:53:50: Falls das...

00:53:51: Ja, das war sicherlich auch mit reingespielt ja.

00:53:58: Meine letzte Frage an dich!

00:54:00: Wenn jetzt jemand an den Kopfhörern da draußen, die uns zuhört.

00:54:06: Vielleicht gerade in der ähnlichen Situation ist wieder ein Vergangenheit sich?

00:54:09: Was würdest du diesem Menschen raten?

00:54:12: Das ist immer so schwierig weil ich genau weiß dass bestimmte Ratschläge dann in einer Situation so schwer gehört werden können.

00:54:24: Ich würde raten zu versuchen wieder mehr bei sich anzukommen aus dem aus diesem Reagieren aufs Außen rauszukommen.

00:54:34: Das ist natürlich einfacher gesagt als getan, das ist ja ein Weg und kann nicht einfach von einem Moment auf den anderen entschieden werden.

00:54:43: Und falls man das noch in dem Moment, in dem man dann so belastet es reflektieren kann zu versuchen weicher mit sich zu sein... Das ist leider würde ich behaupten dazu geführt habe.

00:55:02: Leider ein Teil des Problems, dass man ja selber dann sich mit am stärksten noch mit anpeitscht diesen ganzen Anforderungen gerecht zu werden und natürlich auch nicht zu lange das alleine zu versuchen sondern sich irgendwie Unterstützung zu holen sei es durch ein Coaching, sei es in der Arztpraxis oder bei anderen Hilfsangeboten.

00:55:27: Das ist wirklich finde ich sehr wichtig und ich find das auch schade, dass es obwohl es ja so eine neue Achtsamkeit für diese Themen schon gibt in der Gesellschaft ist trotzdem dann im jeweiligen Moment immer noch erstaunlich schwer ist.

00:55:46: Dass zu bekennen sich die Hilfe zu holen, die man braucht weil's immer schwierig ist zu sagen Das was an mich an Herausforderungen gestellt ist, das schaffe ich nicht Obwohl wir da zum Glück weiter sind, ist das immer noch so unglaublich schwierig.

00:56:02: Und das fände ich schön wenn sich das vielleicht mal irgendwie nochmal verändert.

00:56:07: Ja es wurde ja lange auch sehr gefeiert.

00:56:09: die Leute die im Burnout waren Das waren ja hier die Träger Die Hyperformer und das war ja quasi gehört der mit einem guten Ton So eine fünfzig-sechzig Stunden Woche.

00:56:27: Es ist in meiner Wahrnehmung zum Glück zwar schon viel Akzeptierter, sich auch Unterstützung zu holen.

00:56:35: Aber trotzdem gerade in Umfeldern wo es um Leistungen geht eben zb bei der Arbeit zu sagen ich kann das nicht und das bedeutet aber nicht dass mein Wert grundsätzlich dadurch infrage gestellt wird Das ist ganz schwierig!

00:56:51: Das ist tatsächlich gar nicht einfach weil dass immer noch häufig mit nicht ausreichender Belastbarkeit übersetzt wird.

00:57:00: leider und das finde ich sehr, sehr schade.

00:57:04: Das hoffe ich wirklich, dass sich das nochmal irgendwie verändert, dass es mit solchen Themen auch anders umgegangen werden kann so wie man vielleicht mit einem Beinbruch umgehen würde.

00:57:15: Ja total toll!

00:57:17: Danke, dass du das auch nochmal so teilst.

00:57:20: Ganz ganz ganz wichtig.

00:57:21: also wir haben da auch gesellschaftlich noch Hausaufgaben zu machen.

00:57:26: Ich danke dir so sehr dass du dir die Zeit genommen hast.

00:57:30: da jetzt ja auch die Wolken Pusterei Podcast Community mitzunehmen auf deine Reise.

00:57:35: Da uns hast noch mal teilhaben zu lassen, ich fand es jetzt auch nochmal ganz, ganz schön und berührend was du geteilt hast!

00:57:42: Mit dem Abstand den wir jetzt hier so ein bisschen haben auf unseren gemeinsamen Weg und ich wünsche dir jetzt einfach von ganzem Herzen alles, alles erdenklich gute einen tollen Urlaub mit deiner Familie eine gute Zeit und danke dass du hier dir die Zeit für mich genommen, für den Wolkenpusterer Podcast genommen hast.

00:58:03: Sehr gerne!

00:58:04: Vielen Dank dir auch für alles und dir auch eine gute Zeit.

00:58:08: Danke schön.

00:58:10: Wow ich bin

00:58:11: so

00:58:12: dankbar So tief berührt und ich freue mich so sehr über die wundervollen Ergebnisse, die Anna aus der gemeinsamen Coaching-Arbeit mit mir für sich ziehen konnte.

00:58:23: Und umsetzen konnte!

00:58:26: Dass es ihr heute so gut geht und dass sie sich die Zeit genommen hat ihre Erfahrung hier auch mit uns allen zu teilen.

00:58:34: ganz herzlichen Dank an der Stelle nochmals dafür.

00:58:37: natürlich hoffe ich das du ganz viel aus diesem Gespräch auch für dich mitnehmen konntest.

00:58:43: Wenn dir beim Hören ein Menschen in den Sinn kam und du gedacht hast, die Inhalte hier könnten für diese Person auch interessant sein.

00:58:53: Dann teil die Folge so gerne mit diesen Menschen oder auch gerne mit allen Menschen, Denn aus eigener Erfahrung weiß ich selbst, dass man sich in der Erschöpfung häufig enorm alleine fühlt und es kann eine Unterstützung sein ohne das wir übergriffig sind.

00:59:12: Wenn einfach jemand kommt und sagt du Ich hab da was gehört.

00:59:15: vielleicht ist das spannend für dich horch mal rein und wenn nicht dann ist Es auch in Ordnung und Wir anfangen uns gegenseitig wirklich zu sehen und uns zu unterstützen.

00:59:26: Genau ich freue mich wenn Du hier den Wolken Pusterei Podcast unterstützt und abonniere den Podcast auch so gerne.

00:59:36: Kommt auch auf der Webseite vorbei, da findest du noch mal zu jeder Podcastfolge ergänzende Blogbeiträge.

00:59:42: ja!

00:59:43: Und wenn Du magst um Tu noch tiefer einsteigen möchtest dann Werde Wolken Pusterei Insider.

00:59:48: das ist mein kostenloses und absolut unverbindliches kleines Inspirationsprogramm was aber hier im Laufe des Jahres noch ausgeweitet werden wird.

00:59:59: dazu kommen wir dann aber Noch, da erzähle ich noch ein bisschen was bei nächster Gelegenheit zu.

01:00:06: Alle Informationen zum ganzheitlichen und individuellen eins-zu-eins Powerful Coaching-Programm Und natürlich auch zum kostenlosen und völlig unverbindlichen Wolkenpusterei Insiderprogrammen packe ich die hier unter diese Folge in die Shownotes.

01:00:22: Komm vorbei schau dich um sei dabei Stärke, deine innere Kraft und deine Energie.

01:00:30: Ich freue mich auf dich!

01:00:31: Und ich freue mich, dass wir uns hier tatsächlich in sieben Tagen schon wieder treffen.

01:00:35: Bis dahin alles Liebe für Dich.

01:00:37: sehr gut zu dir, Deine Nicole.

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