#70 Ein entspannter Umgang mit der Angst - 5 Schritte zu mehr innerer Ruhe
Shownotes
In dieser Podcast-Folge tauchen wir tief in ein Thema ein, um das wir doch eigentlich einen großen Bogen machen: die Angst.
Wir sprechen darüber, warum es für deine innere Kraft so wichtig ist, einen entspannten Umgang mit der Angst zu finden und warum deine Angst nicht gegen dich, sondern für dich ist.
Darüber hinaus schauen wir uns in dieser Folge den Unterschied sowie die jeweils möglichen Symptome zwischen der Angst und der Panikattacke an.
Neben 5 vielfach bewährten Schritten aus meiner Coaching-Praxis teile ich mit dir drei weitere ganz einfach umsetzbare Hacks, die bei Angst- und Panikattacken unterstützen können und dabei überall einsetzbar sind.
Zudem teile ich eine sehr persönliche Erfahrung aus meiner Kindheit mit dir, die mich viele Jahre später intensiv mit der Angst konfrontiert hat und in der eine wichtige Erkenntnis lag.
Du erfährst unter anderem: – welchen Job deine Angst tatsächlich hat und wie sie diesen ausübt. – was die Zahl 90 mit den Gefühlen und damit auch mit der Angst zu tun hat. – wie unsere Glaubenssätze in Kombination mit der Angst uns kleinhalten können. – welche Magie eintreten kann, wenn du beginnst, dich deinen Ängsten zu stellen. – Warum unseren Ängsten häufig das Update fehlt.
Diese Folge möchte dich daran erinnern, dass du Angst haben und trotzdem in deiner Kraft sein darfst.
Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse mit dieser Episode und ganz viel Spaß beim Hören.
🌱 Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du weitere Impulse auf meiner Website. Sei gut zu dir!
Alles Liebe
Deine Nicole
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Alle eingesendeten Fragen gelangen in einen Lostopf aus dem ich in der letzten Q&A Sonderfolgen am 28.05.26 eine Frage ziehe und dir diese mit meiner ganzen Expertise und noch mehr Herz beantworte.
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Podcast-Folge
64 Dein Lebensrucksack - aufräumen, ausräumen und Platz für Neues schaffen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hey und herzlich willkommen im Podcast der Wolkenpusterei, deinem Podcast für die mentale und emotionale Kraft.
00:00:07: Ich bin Nicole und solltest du heute das allererste Mal hier einschalten erstmal herzlich Willkommen!
00:00:19: und aus den Selbstzweifen heraus maximal zu unterstützen, uns zu begleiten.
00:00:35: Wenn du dich immer wieder gestresst und energielos fühlst, und du mehr am Funktionieren als so wirklich von Herzen am Leben bist.
00:00:42: Dann schau doch so gerne mal im Anschluss an diese Folge in den Shownutz unterhalb der Folge vorbei!
00:00:47: Ich pack dir da einen Link zu meinen individuellen eins-zu-eins Coachingangeboten rein und schaue dich einfach mal um.
00:00:54: Und ja, solltest du Fragen haben grundsätzlich zum Podcast?
00:00:57: Zu den Angeboten was auch immer dir auf dem Herzen liegt dann melde ich so gerne bei mir.
00:01:02: Apropos Fragen bevor wir jetzt gleich ganz tief in diese, wie ich finde so unglaublich wichtige Folge eintauchen möchte.
00:01:10: Ich dich von Herzen einladen mir deine Frage zur vorerst letzten Q&A Podcast Sonderfolge zu senden werde also aktiver Teil des Podcasts.
00:01:21: bei welchem Thema hast du das Gefühl aktuell auf der Stelle zu treten?
00:01:27: Wo fühlst du dich vielleicht noch blockiert?
00:01:29: Oder suchst du schon seit längerem vergeblich den Ausgang aus dem Hamsterrad, sende mir doch so gerne deine Frage.
00:01:35: Und ja bereichere diesen Podcast!
00:01:38: Die vorerst letzte Q&A-Podcastfolge erscheint bereits am fahrzehntausendsten Mai sechsundzwanzig.
00:01:44: Alle weiteren Infos dazu findest Du auch in den Shownotes.
00:01:48: und jetzt lass uns direkt in diese Folge starten.
00:01:52: wenn Du jetzt also wissen möchtest wie Du aus der Angst in die innere Kraft kommst und vor allen Dingen, wie du einen entspannten Umgang mit der Angst für dich erzielen kannst.
00:02:03: Und welche fünf konkreten Schritte dich auf diesem Weg unterstützen können?
00:02:08: Dann lass uns jetzt unsere Podcastreise fortsetzen!
00:02:11: Ich freue mich sehr darauf.
00:02:13: Let's go.
00:02:27: Es gibt wohl kaum ein anderes Gefühl, vor dem wir am liebsten einen so großen Bogen machen würden als das Gefühl der Angst.
00:02:34: Die Angst ist ein Gefühl dass Sobald sie sich in uns entfaltet, unsere volle Aufmerksamkeit fordert.
00:02:42: Wenn die Angst zu Besuch kommt, dann ziehen wir uns innerlich zusammen.
00:02:46: Mit dieser Folge möchte ich den Raum öffnen und dich dazu ermutigen das Ängste zu haben völlig normales.
00:02:54: Und dass es möglich ist einen entspannten Umgang mit den Ängsten zu finden.
00:02:59: Viele von uns haben ... komisches Wort.
00:03:06: Aber was ich damit meine ist, dass wir Gefühle die uns gut tun, die wir als angenehm, als schön empfinden wie jetzt die Freude das wir die empfinden wollen, die dürfen bleiben.
00:03:20: aber wir wollen am besten und am allerliebsten keine Gefühler haben, die uns anstrengen, die unangenehmen sind denn die drücken wir ganz gerne mal weg.
00:03:32: Die sollen am besten gar nicht sein, und so habe ich auch ganz lange gedacht.
00:03:36: Und es genau so auch gemacht!
00:03:39: Ich hab unangenehme Gefühle weggedrückt... ...und die Gefühlle, die angenehm war, hätte ich am liebsten konserviert.
00:03:47: Doch genau das funktioniert auf Dauer nicht.
00:03:49: Gerade das Wegdrücken von vermeintlich unangenehmen Gefühlen funktioniert nicht und wir stufen das oft als unangennem ein, weil wir einfach den Zugang zu dem Gefühl aus meiner Sicht noch gar nicht so haben.
00:04:01: Weil wir gar nicht erkennen können zunächst was das Gefühl eigentlich möchte.
00:04:06: Die Frage ist jetzt warum sollten wir überhaupt einen entspannten Umgang mit der Angst finden?
00:04:11: Warum denn gerade mit der angst?
00:04:13: Und hier finde ich es Total wichtig zu wissen, dass die Angst eine für uns zentrale Schutz- und Überlebensfunktion erfüllt.
00:04:22: Unsere Angst hat einen Job!
00:04:24: Die will uns nicht ärgern – auch wenn ich das selbst lange dachte.
00:04:28: Ohne die Angst würden wir viele Gefahren viel zu spät erkennen oder vielleicht sogar unterschätzen.
00:04:35: Die Angst unterstützt uns dabei, uns eben auf schwierige Situationen vorzubereiten, risikenbar zu nehmen und daraus dann schnell reagieren zu können, wenn Gefahr droht.
00:04:50: Durch die Angst wird unser Körper innerhalb von Sekunden aktiviert.
00:04:54: Wir sind dann ganz präsent Unsere Muskeln werden aktiviert Der Herzschlag beschleunigt sich Und all das erhöht die Chance Dass wir eben schnell und total effektiv handlungsfähig sind.
00:05:05: Die Angst kann uns aber auch zeigen Wenn uns etwas wichtig ist Wie beispielsweise die Angst vor einer Prüfung Die Angst davor durch die Prüfungen zu fallen.
00:05:14: Sie kann aber auch ein Hinweis für uns sein, dass wir uns unsicher fühlen oder Unterstützung brauchen.
00:05:20: Im Grunde will unsere Angst, das wir Gefahren rechtzeitig erkennen und überleben – was doch ganz schön nett ist wie ich finde!
00:05:28: Die Herausforderung hier ist die Angst in vielen verschiedenen Abstufungen und eben auch unterschiedlichen Intensitäten erleben.
00:05:38: Manche Ängste Klopfen leise an, sind eher wie so ein leichtes Dauerrauschen.
00:05:43: Die können wir emotional händeln und es gibt aber auch die Ängste, die uns von jetzt auf sofort überrennen Und die uns dann auch mal eine Weile im Griff haben.
00:05:54: Doch ist es möglich zu lernen einen guten Umgang mit der Angst zu haben.
00:05:59: Das bedeutet aber nicht dass wir da nie wieder Angst haben werden und das soll es auch nicht.
00:06:03: Die Angst ist wichtig!
00:06:05: Und trotzdem möchte ich dich hier Mit dieser Folge dazu einladen, vielleicht einfach mal einen anderen Blick auch auf die Angst zu werfen.
00:06:14: Wieso nehmen wir jetzt alle jeder für sich Ängste unterschiedlich wahr?
00:06:19: Dass wir die Angst unterschiedlich warnehmen hängt von ganz verschiedenen und absolut individuellen Komponenten ab wie beispielsweise unseren persönlichen Bewertungen.
00:06:30: Manche Leute finden Spinnen total faszinierend und super schön Und andere Leute finden das eben finden Spinnen überhaupt nicht schön und schon gar nicht faszinierend.
00:06:40: Und bekommen eine Gänsehaut, sobald man vielleicht nur von Spinnen spricht?
00:06:43: Das ist dann die Bewertung!
00:06:46: Aber auch unsere bisherigen Erfahrungen... Also wenn man mal als Kind von einem Häuschen gefallen ist, wie ich vom Stromhäuschen, hat man danach ein Problem mit der Höhe tatsächlich.
00:07:00: Ich bin da hochgekrabbelt, dachte ja gut wie viel habe ich?
00:07:03: Zwei Meter fünfzig und hab gedacht ich komme da auch leicht wieder runter.
00:07:07: Und Ja das war leider nicht so leicht und ich bin von der oben Nicht ganz zwei Meter fünftig ich war ein stück weiter unten aber darunter gesegelt und Das war sehr sehr schmerzhaft und auch ja sehr gefährlich.
00:07:22: So da war meine erfahrung die dass höre eben jetzt nicht ganz so schön ist für mich Und das hat sich bis heute durchgesetzt, diese Erfahrung.
00:07:34: Wir haben aber auch neben den Erfahrungen eben die Erinnerung wie die, die ich dir gerade gestillert hab?
00:07:39: Wir haben unser Verhalten und zudem noch unsere Wahrnehmung.
00:07:45: Unsere Wahrnehnung was wir bei anderen beobachten vielleicht auch welche Gefahren andere Menschen haben oder Erlebnisse haben.
00:07:54: Dann kommen doch unsere Körperreaktionen Also ein bunter Mix.
00:07:57: Und da jeder von uns völlig individuell geprägt ist, erlebt jede von uns die Angst auch völlig anders und niemand sieht die Welt wie du siehst.
00:08:06: Niemand hat die gleichen prägenen Erlebnisse!
00:08:09: Niemand hatte die gleichen großen Herausforderungen schon so gemeistert wie du Sie gemeistertest und niemand hat die gleiche Schicksalsschläge erlebt wie Du sie erlebt hast.
00:08:19: wir alle tragen unseren eigenen unsichtbaren Lebensrucksack auf den Schultern Und wenn dir dein Lebensrucksack hier gerade besonders schwer vorkommt, dann leg ich dir so sehr die Podcast-Folge Nummer ... Ähm.
00:08:32: Ich muss das gewesen sein ans Herz!
00:08:34: In dieser Folge räumen wir den Lebensruocksack einmal gemeinsam auf und einmal aus und wir schaffen so Platz für Neues.
00:08:42: Den Link zu der Folge packe ich dir auch in die Show Notes.
00:08:45: Also was mir beispielsweise Angst macht wie jetzt das Thema Höhe löst in dir vielleicht überhaupt gar nichts aus Und was dir Angst macht, ist möglicherweise für mich kein großes Thema.
00:08:57: Wir beide können also dieselbe Situation aufgrund unserer unterschiedlichen Prägung völlig anders bewerten und wahrnehmen.
00:09:04: Du sagst jetzt vielleicht oh das ist jetzt aber unangenehm, aber es ist nicht gefährlich.
00:09:09: Meine Einschätzung der selben Situation könnte sein oh da passiert jetzt gleich etwas Schlimmes je nach Situation Und manchmal sogar auch je nach Tagesform, denn auch die Tagesform ist, hatte ich jetzt vorhin gar nicht mit aufgezählt eine wichtige Komponente.
00:09:25: Wie gefestigt bist du in deinem Tag?
00:09:28: Wie gut hast du geschlafen?
00:09:29: Wie Gut hast Du dich um Dich gekümmert?
00:09:32: wie gut versorgt bist Du?
00:09:33: Ich habe Dir hier noch ein paar Beispiele mitgebracht, die ich kurz mit dir teilen möchte.
00:09:38: was jetzt so mein Angst meine Ängste betrifft, oh Gott.
00:09:41: Also wenn ich beispielsweise spät abends noch mit Lucy die letzte Gassierunde drehe und von den Wiesen hier merkwürdige Geräusche wahrnehme, die ich so nicht einzuschätzen weiß dann kommt erst der Schreck und dann kommt die Angst.
00:09:57: Diese Angst bleibt dann erstmal ne?
00:09:59: Ich bin dann wach aufmerksam usw.
00:10:01: Und habe das dringende Bedürfnis, das Feld im wahrsten Sinne zu verlassen.
00:10:06: Und die verschwindet aber dann, sobald wir wieder sicher zu Hause angekommen sind.
00:10:11: Dann fährt mein System wieder runter, alles ist sicher und gut.
00:10:15: Als ich vor vielen Jahren in Toronto in Kanada auf dem CN Tower ganz oben angekommen bin den Aufzug verließ und zunächst noch entspannt in die Ferne schaute... ...und dann blöderweise unter mich konnte ich direkt die Straßen von Toronto in Miniatur formen.
00:10:34: Ich würde gerne sagen bewundern, aber ich habe nichts bewundert.
00:10:56: dass ich ein so großes Thema mit der Höhe habe.
00:11:00: Und das diese dreihundertzwanzig Meter in die Tiefe zu schauen, für mich wirklich in dem Moment ein Problem darstellte?
00:11:07: Ich hätte damals nämlich noch nicht die Erinnerung an dieses Stromhäuschen von dem ich da in meiner Kindheit runtergepurzelt bin.
00:11:16: Das kam erst später, dass sich das so miteinander verknüpft habe und gemerkt hat, aha!
00:11:20: Ja klar, daher kam es.
00:11:22: Blöde Erfahrung gemacht – das hat sich gespeichert.
00:11:25: So bis mein System, inklusive meines Kreislaufes dann irgendwann wieder den Normalbetrieb aufgenommen hatte hat es durchaus länger gedauert als nur mit dem Aufzug nach unten zu fahren.
00:11:36: Und in meiner Burnout-Zeit war die Angst ein Dauergast bei mir und das vollaufgedreht und zu der Angst geselten sich auch in immer kürzeren Abständen die Panikattacken.
00:11:47: Es war wirklich eine Angststörung, die ich zu dieser Zeit hatte.
00:11:51: Die Angst war ein Gefühl, dass ich wirklich gut kannte.
00:11:54: Das wurde dann irgendwann so zum Dauerrauschen und es waren ganz viele Trigger im Außen die dieses Dauerauschen noch weiter angefeuert haben.
00:12:03: Und das sind Trigger wo ich jetzt heute, die ich heute gar nicht mehr bemerke.
00:12:08: Das hat aber wie du dir vorstellen kannst eine ganze Weile und sehr viel Arbeit auch erfordert bis das soweit war Und die erste Panik-Attacke, die ich damals aber dann hatte, hat mich wirklich richtig überfordert.
00:12:21: Ich will ganz kurz nur mit dir, weil das Thema Panikattacken auch noch mal ein großes ist und wir uns heute hier mehr auf die Angst fokussieren wollen, den nun mal ganz kurz den Unterschied zwischen der Angst und einer Panikattack aufzeigen.
00:12:34: Die Angst ist sozusagen ein natürlicher Zustand... Auch wenn wir das nicht gerne hören wollen, gehört sie einfach zu unserem kompletten Gefühlsreport war dazu.
00:12:45: Und sie ist eben meist als Reaktion auf eine reale Bedrohung oder auch eine Bedrohnung die wir sozusagen in die Zukunft packen.
00:12:53: Das betrifft dann beispielsweise die Sorge, ne?
00:12:55: Wenn du dir Sorge machst über irgendetwas was möglicherweise irgendwann in der Zukunft eintrifft hast du die Angst im hier und im jetzt.
00:13:02: Du kannst dir keine Sorge machen oder Sorgen machen und sagen, naja, beangst dich verschieb ich mal auch in die Zukunft.
00:13:09: Sondern du machst dir jetzt Sorgen über etwas was in der Zukunft ist Und du fühlst die Angst im Beyond im Jetzt.
00:13:16: Für die Panik-Attacke ist die Angst quasi die Grundlage.
00:13:19: Das ist meistens in Kombination noch starke Anspannung.
00:13:23: Also eine starke innere Anspanung kommt dann doch auf diese Angstgrundlage drauf.
00:13:28: Und obwohl objektiv gar keine Lebensgefahr besteht, fühlt sich eine Panikattacke jeder häufig genau so an.
00:13:35: Ich hab jedes Mal gedacht, okay das war's jetzt mit mir.
00:13:38: Da die Symptome eben weit über den erhöhten Puls hinausgehen, den wir bei der Angst wahrnehmen.
00:13:45: Typische Symptomen können sein enge Gefühle in der Brust, Herzrasen, Atemnot zittern, schwitzen ... Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren?
00:13:54: Also ich hab immer gedacht, boah ich bin hier im freien Fall.
00:13:57: und eben auch die Angst zu sterben oder vollkommen verrückt zu werden.
00:14:02: In meiner Angst- und Panikattackenzeit war mein ständiger Begleiter die Papiertüte, ohne die ich niemals das Haus verlassen habe.
00:14:10: Sie half mir das Hyperventilieren, dass sie bei der Panikattacke zumindest bei meinen ein großer Teil war irgendwie in den Griff zu bekommen.
00:14:19: Heute weiß ich allerdings, dass es deutlich bessere und sichere Methoden gibt hier einzugreifen.
00:14:26: Beispielsweise ist es ... viel wichtiger, dass bei einer Panikattacke man deutlich länger ausatmet als man einatmet.
00:14:36: Das würde bedeuten du würdest jetzt vier Sekunden einatmen und sechs bis acht Sekunden ausatmen.
00:14:42: Und sehr hilfreich ist auch den Kontakt zum Boden zu spüren oder eine bewusste Orientierung in der Umgebung wie beispielsweise du suchst nach fünf grünen Gegenständen die du dir anschaust Du schaust nach den vier kleinsten Gegenständen in deiner Umgebung.
00:15:00: Wichtig bei all dem ist, gerade wenn der Körper aufgepitcht ist hier wieder auch eine gewisse Sicherheit zu signalisieren und die wieder in den Körper zurückzuholen.
00:15:09: Denn durch die Panik ist das autonome Nervensystem voll aktiviert so dass du dich in dem Fight oder Flight Modus befindest also im Kampf oder Flucht.
00:15:18: in dieser Reaktion und diesem Zustand haben wir tatsächlich nur einen eingeschränkten Zugang auf unser logisches Denken.
00:15:25: Und da es besonders am Anfang schwierig ist, eine Panikattacke von einem Herzproblem zu unterscheiden, ist meine dringende Empfehlung unbedingt den Arzt deines Vertrauens aufzusuchen und dich dahingehend untersuchen zu lassen.
00:15:39: Die gerade genannten Hex sind aber auch absolut nützlich wenn du immer wieder Kern der Ängste hast!
00:15:45: Wir kommen aber gleich noch mal zu anderen Hecks.
00:15:48: Aber das kannst du dir gerne auch schon mal mitnehmen, wenn du möchtest.
00:15:51: also die Atemtechnik und eben auch dieses ich fokussiere mich auf etwas was in meiner Umgebung ist von mir raus und einfach mal nach außen und gucke was sich da zusammenzieht.
00:16:02: So und das soll es vor heute auch zum Thema Panikattacken gewesen sein.
00:16:06: Das Kommen wir jetzt also zurück zur Angst.
00:16:08: Besonders, wenn du dich immer wieder gestresst fühlst.
00:16:11: Du häufig an Erschöpfung leidest und dann nun wann von Zweifeln oder gar auch Selbstzweifeln geplagt bist können immer wieder auch Ängste mit ins Spiel kommen die zu alledem noch zusätzlich anstrengen und wirklich kostbare Energie ziehen Die wir gerade im Erschöffungs- oder auch Stresszustand überhaupt nicht verfügen.
00:16:32: Die Angst nicht mehr aus der Erschöpfung zu kommen, die Angst einfach für den ganzen Stress keine wirkliche Lösung zu finden und die Angst davor dass die Nagenden selbst Zweifel irgendwann doch mal recht haben sollten.
00:16:44: All diese Ängste können richtig was mit uns machen!
00:16:49: Und sie rauben uns innere Kraft und deswegen ist es so wichtig das wir da einmal ganz ehrlich und liebevoll und sorgsam und achtsam hinschauen Denn deine Angst darf da sein Und auch die Ängste von allen anderen dürfen da sein.
00:17:06: Wir haben oft uns selbst oder vielleicht sogar auch andere für die ängste verurteilt, weil ich kennst du das noch dieses Na trause dich nicht!
00:17:14: Trausse dich nicht ne?
00:17:16: So früher ganz früher ja in der Kindheit.
00:17:19: Man hat gesagt eigentlich nicht aber ich mach jetzt trotzdem und ich geh drüber hinweg und manchmal ist es auch ganz cool drüberhin weg zu gehen irgendwie.
00:17:26: Aber es ist gerade als Erwachsener total gut.
00:17:30: Und ich rede da auch heute schon mit meinem Kind darüber, die Angst einfach mitzunehmen.
00:17:34: Wir dürfen uns hier wirklich selbst Verständnis entgegenbringen und uns gut führen.
00:17:40: Und doch haben wir uns vielleicht früher oder auch vor kurzem erst für unsere Ängste geschämt ... Oh, das ist doch eigentlich lächerlich, der Angst zu haben!
00:17:50: Ja klar, der Verstand sagt das ja?
00:17:54: Ist es wirklich lächerlich oder hat die Angst nicht einfach, auch nur ihren Job zu tun?
00:17:59: Vielleicht hast du dich auch schon abgewertet.
00:18:01: Oder vielleicht hast du dir sogar aus der Angst heraus irgendwie angetrieben über die Angst hinwegzugehen.
00:18:08: Aber nicht in einem Gefühl macht das jetzt und fühl mich gut damit sondern das war oft eher eine gewisse Härte mit der man sich da begegnet.
00:18:16: Vielleicht kennst du das!
00:18:18: Und mir ist es hier ganz wichtig nochmal zu betonen dass ich wirklich ein ganz großer Freund bin Auch aus eigener gemachte Erfahrung, wie schon geteilt davon eben einen entspannten Umgang mit den Ängsten zu finden.
00:18:31: Aber eben mit den ängsten und nicht gegen sie!
00:18:36: Denn in der Regel haben unsere Ängste eine positive Absicht.
00:18:40: Doch der ein oder anderen Angst dem ein oder anderem Gefühl fehlt häufig das Update.
00:18:46: Das bedeutet, dass Ängste aus unserer Kindheit uns heute immer noch davon abhalten können das Leben zu führen.
00:18:54: Dass wir uns daraus dann eben manchmal auch Geschichten erzählen die im Grunde genommen überhaupt gar keinen Referenz erleben in der Gegenwart mehr haben weil wir nur auf die Referenz aus der Vergangenheit zurückgreifen können.
00:19:06: Ich hatte mal eine Klientin im Coaching Die vor einer großen wirklich großen Menschengruppe sprechen sollte im beruflichen Kontext.
00:19:16: Und gesagt hat Nicole, ich schaff das nicht!
00:19:18: Ich krieg das nicht hin.
00:19:20: und dann haben wir gearbeitet und haben im Laufe des Prozesses herausgefunden dass sie ausgelacht wurde in einer Situation in der Grundschule Nicht nur vom Lehrer, der sie belächelt hat sondern der Lehrer hat durch dieses Belächeln Sie wusste das Thema noch ziemlich genau, was es ging.
00:19:41: Das spielt jetzt hier aber keine Rolle.
00:19:42: als Letzte ist der Lehrer hat sie belächelt und dieses Belächeln vom Lehrer hat quasi die ganze Klasse zum Lachen gebracht.
00:19:49: Und wie wir uns alle vorstellen können Ist dass für ein Mädchen in der Grundschule wirklich eine richtig böse Situation Die prägt, die prägt richtig tief!
00:19:59: Und das war das was sie mitgenommen hat und wo sie heute noch für sich gesagt hat ich kann nicht vor einer großen Menschengruppe sprechen.
00:20:09: Und als wir angefangen haben, hier ein Update zu fahren in dem wir hier gemeinsam gearbeitet haben, konnte sie genau das loslassen und konnte für sich neue Erfahrungen machen – und sie hat diese Rede gehalten!
00:20:23: Und es war eine richtig gute, gute, gutere Rede und sie hatte einen mega Feedback dafür bekommen.
00:20:29: Hätte sie sich aber weiterhin Diese Geschichte erzählt, hätte sie sich weiterhin von dieser alten Angst im Hier und Im Jetzt leiten lassen.
00:20:38: Hätte sie nie eine positive neue Erfahrung machen können.
00:20:42: Und es gibt wirklich Ängste jetzt gerade auch hier im Coaching die immer wieder auch sich zeigen Die wir gut bearbeiten können.
00:20:50: Ja wo wir wirklich auch mit verschiedensten Tools Ob das ist Coaching-Tools oder Hypnosotools sind Da auf tieferer Ebene was bewirken können Das sind beispielsweise Prüfungsängste oder eben auch die Angst vor Menschen zu sprechen, von der größeren Gruppe an Menschen zu sprechen.
00:21:07: Die Angst vor gewissen Tieren.
00:21:09: ja man kann da wirklich ganz ganz viel machen.
00:21:12: und ich mag dir noch ein Beispiel teilen was hatte eine Klientin?
00:21:16: Ich danke beiden dass ich hier diese Geschichten teilen darf!
00:21:20: Ich frage immer nach, ich würde jetzt nie hier irgendwas aus dem Coaching teilen selbst wenn nicht die Namen nicht nenne weil es einfach sind ja persönliche Begebenheiten.
00:21:30: Und von daher danke an euch beiden, dass ich das so machen darf und vor allen Dingen da auch für euer Vertrauen.
00:21:36: Meine zweite Klientin, die ich jetzt hier als Beispiel mit reinnehmen mag hat ganz früh in ihrer Kindheit gelernt, dass Konflikte eben Ablehnung bedeuten.
00:21:45: Dieses Learning ging irgendwann als absolute Überzeugung in ihr Unterbewusstsein.
00:21:52: Also Konflikte bedeuten Ablehnung und das ist jetzt zwar sehr vereinfacht ausgedrückt, doch im Grunde läuft es so.
00:21:58: Aus Erfahrung werden eben Gedanken.
00:22:00: Aus Gedanken bilden sich unsere Überzeugungen und unsere Überzeugung wird irgendwann ein Teil unserer Identität.
00:22:08: Und wenn wir lange das Gefühl der Angst mit einem Gedanken kombinieren vor etwas und das immer wiederholen dann haben wir hier einmal eine Überzeugung und dann kommt vielleicht der Glaubenssatz raus, ich kann nicht vor anderem sprechen oder ich darf keine Konflikte haben.
00:22:28: Und eine wichtige Side Note um gleichzeitig auch in einer unglaublich gute Nachricht an dieser Stelle ist die mich gleichzeitig auch mit absoluter Passion Und voll im Herzen das machen lässt, was ich hier und in meinen Coachings eben mache.
00:22:41: Unsere Identität ist nicht entsteingemeißelt!
00:22:45: Unsere identität ist veränderbar wir können unsere Überzeugungen weiterentwickeln und selbst tief verankerte Selbstbilder verändern und dass es ein Prozess und je nach Umfang bedarf dieser aus meiner Sicht und Erfahrung wirklich auch professionelle Unterstützung und Begleitung.
00:23:02: Wenn das gerade mit dir auch in Resonanz geht dann bin ich gerne Da.
00:23:05: lass uns da einfach sprechen.
00:23:08: Zurück jetzt also zu meiner Klientin, sie hat also die tiefer ankerte Überzeugung aus ihrer Kindheit mitgebracht das Konflikt der Ablehnungen bedeuten.
00:23:16: Was hat sie jetzt jahrelang oder auch Jahrzehntelang getan?
00:23:19: Sie hat jeden konflikt vermieden Aus Angst abgelehnt zu werden!
00:23:25: Sie hat nur ganz selten ihre Wahrheit gesprochen und dass auch nur im absolut geschützten Raum.
00:23:30: Sie hat sich jahrelang ihrem despotischen Chef untergeordnet, hat ganz viel ausgehalten und hat noch viel länger in einer Ehe festgehalten, in der sie wirklich unglücklich war.
00:23:40: Und all diese Erfahrungen haben ihre Überzeugung das Konflikte Ablehnung bedeuten tatsächlich nur verstärkt.
00:23:48: Innere Überzeugungen werden dann quasi zur selbst erfüllen Prophezeiung – weil das einfach die Wahrheit ist von der wir ausgehen!
00:23:57: Eines Tages hat meine Klientin allerdings für sich die starke Entscheidung getroffen, sich bewusst und achtsam ihren Ängsten, ihren Überzeugung und ihren alten Mustern zu stellen.
00:24:09: Und ich freue mich so sehr dass ich sie mit meinen Tools, mit meiner Arbeit auf ihrer wunderbaren Reise begleiten und unterstützen durfte – und ihr wirklich beim Wachsen und bei der vollen Entfaltung vor allen Dingen ihrer inneren Kraft zusehen durfte!
00:24:25: von meinen Klientinnen.
00:24:26: Das lässt mich jedes Mal wirklich auch staunend zurück, es ist unglaublich!
00:24:31: Doch wie erreichen wir jetzt mit unseren Ängsten einen entspannten Umgang zu pflegen?
00:24:37: Wie kann das
00:24:38: gelingen?!
00:24:39: Und dazu habe ich dir heute meine persönlichen und eben in meiner Arbeit vielfach bewährten fünf Schritte mitgebracht die dich in deinem entspannte Umgang mit der Angst unterstützen wollen.
00:24:51: Denn die Wahrheit ist, du kannst Angst haben und trotzdem in deine innere Kraft kommen.
00:24:56: Und auch in dieser Sein – das eine schließt das andere nicht aus!
00:25:01: Ja es gibt Ängste, die sind schwer auszuhalten.
00:25:05: Wenn du für dich merkst dass du wirklich ein Thema hast, dass deine Ängsten dich bestimmen, dass du ganz viel Vermeidung in deinem Leben hast aus Angst vor, dass das ein Thema ist dann ist hier Aus meiner Sicht eine professionelle Unterstützung, sehr hilfreich.
00:25:24: Kommen wir jetzt zu unseren fünf Schritten, die ich dir heute mitgebracht habe?
00:25:28: Schritt Nummer eins Erlaube deiner Angst da zu sein ohne sie zu bekämpfen.
00:25:34: Erster Widerstand den wir gegen die Angst aufbauen macht diese so groß.
00:25:38: Neurobiologe stauert eine Emotion also eben auch die Angst im Körper nur neunzig Sekunden Vorausgesetzt du leistest keinen Widerstand.
00:25:48: Wenn du die Angstgefühle, die möglicherweise eben durch feuchte Hände oder einem erhöhten Puls begleitet werden ohne Widerstand annimmst, ebbt die körperliche Welle nach gut einer Minute wieder ab.
00:26:02: Und das ist etwas was erstmal gar nicht so leichtes auszuhalten!
00:26:07: Aber es ist eine Trainingssache.
00:26:09: also du kannst da wirklich auch Mit kleinen Ängsten anfangen, wie so eine Art Trainingslager für dich aufzubauen.
00:26:16: Dass du sagst ich halt jetzt erstmal kleine Ängste aus.
00:26:19: Ich bleib mal in dem Moment, indem die Angst kommt.
00:26:22: Ich lenke mich jetzt mal nicht ab Sondern ich bleib mit der Angst zusammen Und damit kommen wir auch direkt schon zu Schritt zwei.
00:26:30: Gehe in Kontakt mit deiner Angst und frage sie vor was sie dich schützen will.
00:26:35: Frage deine Angst Was Sie gerade braucht.
00:26:38: Als ich das letzte Mal mit meinem Sohn Achterbahn gefahren bin, überkam mich die Angst in dem Moment als wir in diese Bahn eingestiegen sind.
00:26:47: Wir haben vorher ewig angestanden – du kennst das vielleicht ne?
00:26:50: Man geht dann da immer so hin und herzige Zacke und dann kommen diese Türen, die gehen dann auf, die Bahn kamen und wir wollten in diese Bahnein steigen und in den Moment hat es mich innerlich weggehauen!
00:27:03: Bin aber eingestiegen, ich hab mich hingesetzt.
00:27:06: Mein Herz schlug mir sozusagen gefühlt einmal durch die Schädeldecke durch und sobald sich der Bügel dann zum Schutz über uns legte war es in mir wirklich kurz davor dass ich dachte okay und dann habe ich mich erinnert.
00:27:22: Und das ist genau das was man in diesem Angst-Training so nenn ich's mal ne?
00:27:27: Was man mit sich selber so ein bisschen machen kann.
00:27:29: Was dann schneller kommt wenn du anfängst das regelmäßig zu machen dass du dich erinnerst.
00:27:35: Und ich hab mich daran erinnert, mit der Angst in Kontakt zu gehen.
00:27:38: Ich hab mich bei der Angst bedankt, dass sie da ist und hab gesagt ja das ist schon jetzt gerade hier spannend was wir machen?
00:27:45: Und ich habe gesagt, dass es alles gut wird und dass es gleich eine richtig rasante Erfahrung werden wird die wir machen zusammen mit meinem Sohn.
00:27:53: Das haben wir auch gemacht!
00:27:55: Ja?!
00:27:56: Und ich hatte das Gefühl, dass du dieser ganz kurze Moment dieses Hey angst du darfst da sein danke dass du da bist und wir ziehen das jetzt hier aber trotzdem durch, dass der wirklich ... Das Erlebnis auch noch mal verschönert hat.
00:28:08: Es hört sich ja total komisch an, aber es war so.
00:28:11: Wir sind dann da hochgezogen worden?
00:28:14: Sehr weit hochgezogen worden!
00:28:15: Und als es losging, ich sag dir, es war ein Spaß.
00:28:18: Es war einfach nur unglaublich toll.
00:28:22: Und wir waren beide danach erst einmal durch den Wind, aber auch mega begeistert.
00:28:27: Ich bin froh, dass ich der Angst nicht gefolgt bin.
00:28:30: Ja, sondern dass ich die Angst habe mir folgen lassen.
00:28:33: Dass ich sage okay wir machen das.
00:28:36: Du darfst dabei sein.
00:28:37: Lass uns hier eine spannende Achterbahnfahrt haben.
00:28:39: im wahrsten Sinne Nehmen deine Angst also mit pass gut auf sie auf aber lass sie nicht an Steuer.
00:28:46: du sitzt Im driver sieht deines lebens du kannst entscheiden Und so viele Menschen warten darauf für sich selbst los zu gehen wenn die angst Nicht mehr da ist.
00:28:57: Aber das ist Ein Trugschluss.
00:29:00: Weil sobald wir etwas Neues machen, das was Neues lernen, soweit wir eine neue Erfahrung machen ist erstmal Unsicherheit da und die muss auch da sein weil wir haben sie ja noch nie gemacht.
00:29:11: Die Erfahrung es ist nicht immer unbedingt die Angst aber Wir dürfen aus meiner Sicht wirklich lernen In einem guten Kontakt zu uns selbst zu sein und auch in einem guten Kontakt eben zu unseren Gefühlen.
00:29:24: Und insbesondere auch zur Angst zu sein, um hier die positive Absicht des Gefühles einfach zu sehen.
00:29:32: Kommen wir zu Schritt drei.
00:29:34: Beruhige aktiv deinen Körper.
00:29:37: Wenn wir uns von Angstgefühlen geflutet fühlen erstarren wir innerlich häufig und gehen soeben in den inneren Widerstand.
00:29:45: Viel effektiver ist es jedoch, wenn du beginnst dein Nervensystem und somit deinen Körper aktiv zu beruhigen.
00:29:52: Du kannst das machen indem du eben langsamer ausatmest als du einatmerst.
00:29:57: Wir hatten das vorhin ne?
00:30:00: Atme vier Sekunden ein und sechs bis acht Sekunden aus und mach das ruhig mal eine Minute lang!
00:30:06: Sehr hilfreich ist zudem auch Bewegung.
00:30:09: Ja, bewege dich.
00:30:10: Ob ein Spaziergang an der frischen Luft eine Runde auf dem Fahrrad oder auch Intenzien durchs Wohnzimmer auf dein Lieblingslied.
00:30:18: Bringe Bewegung rein!
00:30:20: In deinen Körper, ja?
00:30:21: Bau diesen Stress ab.
00:30:23: Bau auch diesen körperlichen Widerstand durch die Bewegung ab und signalisiere deinem Nervensystem alles ist gut du bist ganz sicher es ist alles fein.
00:30:33: Der vierte Schritt hinter Frage deine Angst.
00:30:36: Wir neigen dazu, unseren Ängsten ungeprüft zu glauben.
00:30:41: Ist ja klar wenn sich etwas so intensiv anfühlt dann kann das ja nur echt sein!
00:30:45: Dann kann es ja nur stimmen Ich bin so geflutet mit Angst ist dann häufig so ein Gedanke und dann ist das was die angst uns damit halt bestimmt richtig.
00:30:55: Aber wenn wir jetzt nochmal kurz auf die Achterbahnfahrt zu sprechen kommen Die ist den ganzen Tag gefahren Die ist tüpf geprüft Ja, es ist überhaupt nicht rational also logisch zu sehen dass ich da jetzt nicht mitfahren soll.
00:31:09: Ja klar!
00:31:10: Ist das was was einen durchschuckelt und wir sind damit ordentlich Speed unterwegs.
00:31:15: aber das ist wie ich finde jetzt auch gerade nochmal ein ganz gutes Beispiel dafür dass die Angst die ich da hatte Erst mal gar nicht logisch ist.
00:31:24: Und Angst ist auch nichts, was logisch sein muss!
00:31:26: Angst will uns einfach nur überleben lassen und auf so ein Ding zu gehen freiwillig und damit wie viel hundert?
00:31:34: ich weiß nicht wie schnell die war da bin ich auch nicht gut drin also aber sehr schnell da irgendwie sich mal paar Minuten das solange ist es glaube ich auch eine Minute durch die Gegend schleudern zu lassen ist halt erstmal nicht sicher.
00:31:48: Und deswegen hat die ihren Job absolut richtig gemacht, die Angst.
00:31:52: Und durfte Achterbahn fahren!
00:31:54: Wir dürfen hier wirklich das Gefühl und den Grund der Angst erst mal trennen.
00:32:00: Auf der einen Seite ist es das Gefühl mit dem wir uns beschäftigen... ...und dann aber auch noch sich zu fragen warum überhaupt vor?
00:32:07: was habe ich denn jetzt Angst?
00:32:08: Was kann denn passieren wenn ich das jetzt
00:32:11: mache?!
00:32:15: Frag dich dazu einfach gerne.
00:32:16: Reagiert gerade mein Nervensystem und die Geschichte, die ich da grade dran koppel aus vielleicht Erinnerung, Erfahrung Bewertungen?
00:32:27: Ist das grad die Reaktion oder ist die Angst wirklich und tatsächlich real?
00:32:34: Ist der Grund dafür wirklich und tatsächlich real?
00:32:37: Fragt dich auch was du eben genau befürchtest Und wie wahrscheinlich es ist dass dies jetzt genauso eintritt.
00:32:44: Und der fünfte Schritt ist, wie ich finde auch ein so-so wichtiger.
00:32:49: Entwickele selbst mit Gefühl!
00:32:52: Wenn die Angst dich immer wieder besuchen kommt dann kommt dazu meist noch ein weiteres Thema nämlich das was wir mit uns selbst haben.
00:33:00: Wir begegnen uns dann mit Härte, wir treiben uns innerlich an und stellen uns selbst in Frage.
00:33:06: Doch anstatt zu denken, ich sollte härter sein.
00:33:08: Ich soll die Angst übergehen.
00:33:10: Das darf jetzt nicht sein.
00:33:11: Was für ein Mist!
00:33:12: Es stört mich nur.
00:33:13: Es fühlt sich so schlecht an.
00:33:15: Wirst du merken, dass ... Sobald du dir mit Selbstmitgefühl begegnest auch die Angst eine Wandlung erfährt?
00:33:24: Denn sobald Du anfängst, freundlich umzugehen vielleicht auch mal freundliche mit der Angst umzugehnen und das So freundlich wie mit einem Menschen, den du ganz besonders liebst.
00:33:35: Der dir ganz besonders am Herzen liegt!
00:33:38: Dann findet hier eine Veränderung statt.
00:33:41: Da nimmst Du Dich mit all dem, wie Du bist und wie Du fühlst, wie es sich gerade anfühlt einfach genauso an.
00:33:49: Und wenn Du Dir dann noch sagst, oh das ist grad nicht so einfach aber Du wirst es schaffen.
00:33:53: Was brauchst Du jetzt?
00:33:54: Und manchmal ist es ne Tasse Tee die Kuscheldecke und die Couch Und manchmal ist es sich hinzusetzen und die Ängste einfach auch mal aufzuschreiben.
00:34:03: Ist auch was, was ich immer wieder empfehle.
00:34:06: Schreibt dir auf vor, was du Angst hast, was die Angst dir sagen will.
00:34:10: Geh mit der Angst in den Dialog!
00:34:12: Also kümmer dich gut um dich ja?
00:34:14: Du bist dein ganzes Leben mit dir zusammen.
00:34:17: Und so wie du Freude empfindest darfst du auch Angst empfinden.
00:34:21: Die gehört genauso dazu.
00:34:23: Genau und ich möchte dir jetzt diese fünf Schritte einfach nochmal zusammenfassen.
00:34:27: Ich hoffe wirklich, dass du wenn Angst ein Thema ist was dir immer wieder auch deine innere Kraft traubt.
00:34:33: Du hier ganz ganz viel mitnehmen kannst.
00:34:38: Also Schritt eins erlaube deiner Angst einfach mal da zu sein ohne sie zu bekämpfen.
00:34:44: Erlaube dir selbst deine Angst auch mal auszuhalten.
00:34:47: Schritt zwei, geh in Kontakt mit deiner Angst und frage sie ganz achtsam vor was sie dich schützen möchte.
00:34:55: Frag sie gerne auch, was sie gerade braucht – dann frag Dich, was Du grade brauchst!
00:35:00: Und Schritt drei, beruhige aktiv deinen Körper.
00:35:04: Schritt vier, hinterfrage deine Angst.
00:35:07: Und Schritt fünf, entwickle selbst mit Gefühl so viel und zu groß und zu herzlich du kannst.
00:35:15: Du darfst der wichtigste Mensch sein in deinem Leben.
00:35:19: Denn wenn du dich gut um dich sorgst, wirst du auch gut für andere sorgen.
00:35:23: Wirst du die Ressource haben?
00:35:25: Wirste du die innere Kraft haben?
00:35:26: Willst du die emotionale und mentale Kraft haben für alle anderen auch gut zu sorgen?
00:35:32: Aber alles beginnt bei dir und mit dir!
00:35:34: Und ich möchte diese Folge jetzt hier beschließen mit einem Zitat was mich sehr berührt hat damals.
00:35:42: Das ist von Mark Twain und er hat einmal gesagt, ich hatte mein ganzes Leben viele Probleme uns sorgen.
00:35:48: Und die meisten von ihnen sind aber niemals eingetreten.
00:35:52: Als ich das gelesen habe, dachte ich, oh krass!
00:35:55: Ja, ganz genau... Wir nehmen uns mit den Problemen und den Sorgen, die irgendwann vielleicht in der Zukunft mal sein könnten so viel im Hier-und-Im-Jetzt.
00:36:07: Und wir sind aber nur im Hier-, und Im-Jetz.
00:36:09: Wir wissen gar nicht was dann irgendwannmal is'.
00:36:12: Wir können nicht in die Zukunft schauen, auch wenn unser Verstand das manchmal versucht.
00:36:17: So ... Das war's für heute und ich hoffe so sehr dass du jetzt hier aus dieser Folge rausgehst und für dich anfängst In kleinen Schritten in deinem Tempo einen schrittweise entspannten Umgang mit der Angst zu finden.
00:36:31: Und wie immer hoffe ich Dass du so viel von dieser Folge für dich mitnehmen konntest Wie nur möglich!
00:36:38: Wenn das so ist dann teil diese Folge Bitte bitte, mit all deinen Lieblingsmenschen und ich freue mich auch immer wirklich.
00:36:45: Das ist... Ich sage das jedes Mal, ich weiß dass ich wiederhole mich hier furchtbar!
00:36:50: Aber mir ist es so wichtig wenn du magst und mir zwei Minuten deiner kostbaren Zeit schenken magst dann schreib mir bitte eine positive Bewertung.
00:37:00: Ja helft dem Podcast von noch mehr Menschen gefunden zu werden für die das Thema innere Kraft Ja, mentale Gesundheit und all das was wir hier besprechen auch interessant ist.
00:37:12: Danke dir von ganzem Herzen dafür.
00:37:14: Ja, noch mal die Erinnerungen.
00:37:15: werdeteil des Podcasts und schreibt mir deine Coaching-Frage.
00:37:19: Vielleicht hast du ja noch eine zum Thema Angst?
00:37:22: Ach siehst du mal ich habe noch was ganz Wichtiges gar nicht gesagt!
00:37:25: Ich werde jede Frage beantworten.
00:37:27: alle Fragen die ihr mir schreibt werde ich beantwort'n wenn ich im Podcast am fünften weil da ist wirklich der Raum in kurz und knackig so ist es geplant dann aber zumindest auf dem Weg wie ihr mir die Fragen geschickt habt.
00:37:42: Also ihr bekommt eine Antwort von mir auf eure Frage.
00:37:45: Genau, schreibt mir die gerne an die Infoetwolken-Pusterei.de.
00:37:48: E-Mailadresse.
00:37:50: Ja möglicherweise bekommst du dann schon nächsten Donnerstag die Antwort hier im Podcast.
00:37:55: Ansonsten dann auf dem Weg, auf dem du mir deine Frage gestellt hast.
00:38:00: Und jetzt wünsche ich dir erstmal einen wunderschönen Tag oder Abend und sage ganz herzlichen Dank fürs Zuhören Bis nächste Woche!
00:38:07: Alles Liebe für dich.
00:38:09: Sehr gut zu dir, deine Nicole.
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